Themen aus der Gesellschaft - psychologisch und kommunikativ analysiert
00:00:02: Heute reden wir über ein Thema, das alle betrifft und das trotzdem kaum jemand wirklich im Griff hat.
00:00:08: Kritik!
00:00:09: Warum ist es so schwer, Kritik auszuhalten?
00:00:12: Warum gehen viele Menschen sofort in Abwehrstadt einfach mal in Ruhe zuzuhören?
00:00:16: Und wieso heißt es in den Unternehmen so oft da sag ich mal besser nix.
00:00:20: dass soll mal die Chefin oder der Chef machen?
00:00:23: Die bekommen ja schließlich auch mehr Geld als sich.
00:00:25: Dabei wissen alle, dass genau diese Gespräche längst überfällig sind.
00:00:30: Wir schauen uns an, was in solchen Momenten kommunikativ schiefläuft.
00:00:34: Warum selbst gestandene Führungskräfte bei Kritik innerlich in Deckung gehen und was man konkret tun kann damit Kritik nicht mehr wie ein Angriff so der Wehenwerkzeug funktioniert?
00:00:44: Denken
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00:00:52: Da landet Ihre Nachricht zum Beispiel bei Diplompsychologin Maria Cristina Nimmerfroh
00:00:57: Und Medien- und Kommunikationstrainer Tom Buschardt.
00:01:10: In einigen Ratgeberbüchern steht, dass man für Feedback dankbar sein soll?
00:01:14: Hat sich bei dir schon mal jemand bedankt nachdem du ihn kritisiert hast, Tom?
00:01:18: Ja, im beruflichen schon.
00:01:20: Weil dazu reise ich ja schließlich als Coach auch an.
00:01:23: aber ich muss zugeben wenn das in so einer Dankesfloskel ist die durchaus freundlich gemeint ist wie zum Beispiel dann vielen Dank an dieser Stelle für ihr Feedback.
00:01:32: Dann irritiert mich das erstmal so im ersten Moment weil ich dann sage okay ist es jetzt hier sozusagen die Sprachregelung im Unternehmen?
00:01:39: Wie gehen wir mit Feedback um oder mit Kritik um?
00:01:42: Oder ist das jetzt etwas wo ich vielleicht nicht ganz so sicher sein soll ob das jetzt wirklich ein Danke ist.
00:01:49: Ich
00:01:49: habe da noch eine Steigerung.
00:01:51: Okay, lass hören!
00:01:53: Da sträuben sich mir so die kleinen Nackenherchen bei.
00:01:57: danke dass sie das mit uns geteilt haben.
00:01:59: Oh, das ist auch ganz großartig so.
00:02:01: was höre ich allerdings selten.
00:02:02: Das liegt daran, dass MC und ich in leicht unterschiedlichen Bereichen beruflich unterwegs sind.
00:02:07: aber wenn ich Kritik geäußert habe, nehmen wir mal nach einer Seminarübung oder in der Coaching-Einheit dann oder Videofeedback.
00:02:18: Dann finde ich das wertschätzend und wir nehmen es halt ah okay ja danke!
00:02:24: Also dann hab' ich eher so das Gefühl da ist der Inhalt angekommen und nicht die Tarnsache dass ich ja schließlich auch für einen Honoraren gereist bin und dann Kritik gebe.
00:02:32: Also die Idee ist natürlich von Kritik dass sie tatsächlich eine Wirkung hat und die muss auch erst mal so ein bisschen reifen.
00:02:39: Also das ist psychologisch gesehen eigentlich viel besser, wenn jemand mal so'n bisschen kariert guckt erstmal und okay da muss ich jetzt noch mal nachdenken.
00:02:45: Das erscheint mir doch nicht auf Anhieb plausibel!
00:02:48: Das finde ich sehr viel überzeugender und sehr viel lebensnäher und auch von der Wirkung her sehr viel besser als wenn jemand euphorisch sagt danke dass ich jetzt diese wertvolle Hinweise bekommen habe weil dann wäre ich mir auch nicht sicher ob das jetzt passt.
00:03:03: Ja, ich muss zugeben.
00:03:03: Ich habe früher als ich noch im Radio eine Morningshow moderiert habe und dann hat man natürlich irgendwann auch Menschen getroffen die einen kannten und wussten dass man im radio arbeitet Und die haben da sowas gesagt wie?
00:03:14: Ich hab sie übrigens heute morgen im radio gehört und ich dachte dann immer jetzt kommt noch.
00:03:17: was also war gut war doof Hat mir Freude gemacht oder das hatten sind dafür ein dämliches thema?
00:03:23: Also irgendetwas?
00:03:24: ja und ich habe mich jahrelang schwer getan mit einer Arbeit mit der vernünftigen antwort Und später dann hat die RTL-Nachrichtenmoderatorin Susanne Kronzucker, die habe ich dann mal gefragt.
00:03:35: Er sagte, was sagst du eigentlich?
00:03:37: Wenn du beim Bäcker in der Schlange stehst?
00:03:38: und da sagt er an... Ich hab sie übrigens gestern im Fernsehen gesehen!
00:03:42: Das freut mich.
00:03:43: Und da denke ich mir so, wie einfach kann es sein?
00:03:46: Eine sehr gute Lösung!
00:03:47: Ja aber vielleicht war das auch etwas, dass sich immer mit Kritik umgehen musste weil natürlich das Ziel hatte besser zu werden und ich dachte mir immer wenn jemand nicht sagt was ich falsch gemacht habe der vielleicht erfahrener ist oder der einen neutralen Blick auf etwas hat was ich gemacht habe dann kann ich mich nicht weiterentwickeln.
00:04:03: also ich hab das eher... Ich hab's nicht immer gemocht Kritik zu bekommen.
00:04:06: Ich mags auch heute nicht immer Aber manchmal bräuchts ein zwei Tage später gerade wenn jemand aus dem privaten Umfeld in entsprechende Kritik kommt, braucht so ein zwei Tage muss das bei mir reifen.
00:04:18: Und da bin ich aber auch froh dass jemand das tatsächlich jetzt mit mir geteilt hat weil ich dann nämlich weiß was habe ich falsch gemacht?
00:04:25: Was kann ich beim nächsten mal besser machen?
00:04:26: oder wo muss ich gefälligst dafür sorgen, dass ich auch als Kommunikationstrainer keine Missverständnisse habe in meiner Kommunikion, dass es vielleicht jemand anders irritieren könnte.
00:04:35: Das ist aber auch sehr stark persönlichkeitsabhängig.
00:04:38: also es gibt auch sehr viele Persönlichkeiten Typen, die sich damit unglaublich schwer tun.
00:04:43: Wo man sehr vorsichtig sein muss und das finde ich auch völlig in Ordnung.
00:04:48: Wir vergessen dass manchmal das Menschen sehr unterschiedlich sind.
00:04:50: also eigentlich wissen wir das Aber wir versuchen dann immer irgendwie alle gleich zu behandeln Und meistens denken wir auch die anderen wären so wie wir.
00:04:57: Das heißt andere stehen auch auf die klare konstruktive Kritik Die unmittelbare Rückmeldung oder eben möchten gar nichts hören und nur das Gefühl haben Dass alles irgendwie in Ordnungen ist.
00:05:10: Das mit Menschen, mit denen man öfter und länger zusammenarbeitet sollte man das herausfinden.
00:05:14: Damit die Kritik eben auch die Wirkung erzeugt, die du ja gerade angesprochen hast.
00:05:18: Denn wir wollen ja eine Veränderung!
00:05:20: Ich erzähle das ja nicht einfach nur weil mir langweilig ist sondern ich möchte ja dass sich etwas ändert, dass sich Verhalten ändert.
00:05:26: Ich möchte ne Neusichtweise einbringen oder möchte vielleicht auch rückwärtsgewandt sagen nee das war jetzt nicht ganz so in Ordnung... Und diese Wirkung kann nicht sofort eintreten.
00:05:36: Also wenn man so den Ahnung hat, habe ich jetzt bei jemandem eine Hebel umgelegt und er ist total begeistert, dass sie jetzt mal diese Rückmeldung bekommen hat dann stimmt irgendwas nicht.
00:05:46: Ja das ist schon richtig.
00:05:46: aber diejenigen von uns die eigene Kinder haben die kennen wahrscheinlich diesen Spruch es braucht ein ganzes Dorf um einen Kind zu erziehen und da ist tatsächlich etwas dran.
00:05:57: ich weiß das aus doppelter Erfahrung.
00:05:59: Man hat ja oftmals diesen Effekt, dass man als Vater oder auch als Mutter immer wieder die gleichen Sachen erzählt.
00:06:04: Die Kinder hören nicht und machen trotzdem ihr Ding.
00:06:06: Und irgendwann kommt das von einem Nachbarn oder von einem Besucher und auf einmal funktioniert das!
00:06:12: Dann haben wir halt so diesen Punkt mit der sogenannten Fremdautorität.
00:06:16: Das ist glaube ich etwas.
00:06:17: Sie, das erleben wir in den Firmen immer häufiger oder auch in den Vereinen.
00:06:24: Die Fremdautorität findet ja damals meistens nicht statt, weil das müsste jemand sein, der tatsächlich irgendwie von außen kommt.
00:06:30: Und oft ist man eben in den eigenen Teams und Abteilungen dann auch so ein bisschen abgeschlossen an der Stelle.
00:06:38: Also eigentlich wäre es häufiger nötig, dass mal einer kommt und sagt – viele haben auch das Bedürfnis – der müsste doch jetzt einmal einer sagen ….
00:06:46: Und dann passiert einfach nichts.
00:06:48: Was ist der Grund dafür, dass die Menschen immer... Also ich hatte den Eindruck das in den Achtziger und Neunziger Jahren, wo ich auch schon auf der Welt war, dass da Kritik offener geführt wurde, dass man auch offener darüber sprechen konnte und dass auch nicht sofort jeder eingeschnappt war nur weil er mal Kritik bekommen hat, weil ja die anderen auch irgendwann mal dran waren mit Kritik?
00:07:08: Das kann ich so nicht bestätigen, also ich habe versucht das in der Forschung mal ein bisschen nachzuhalten.
00:07:15: Da gibt es im deutschsprachigen Raum nicht so richtig.
00:07:17: was muss man ganz ehrlich sagen?
00:07:18: Was wir aber auf jeden Fall merken ist dass die... dass es eine Schere gibt.
00:07:22: Wir haben auf der einen Seite extrem deutliche Kritik bis hin zu Beleidigungen im virtuellen Raum und da ist die Sprache immer härter geworden.
00:07:33: Aber
00:07:33: Beleidigung ist ja keine Kritik?
00:07:35: Oder ist es dann die Schmähkritik, die du ansprichst?
00:07:37: Das ist natürlich schon eine Form von Auseinandersetzung mit dem was jemand gesagt hat oder wie sich jemand darstellt.
00:07:44: Im virtuellen Raum ein deutliches über die Strenge schlagen und das ist noch höflich formuliert wohin gegen?
00:07:50: im direkten Kontakt.
00:07:52: und da gibt's tatsächlich Tendenzen, die ich aus den Organisationen höre dass Der ist direkte Feedback unter Kollegen, wo man mal so eine Faltenskorrektur vornimmt.
00:08:04: Die vielleicht mal robust ist oder mal freundlich oder mal irgendwas dazwischen seltener stattfindet.
00:08:11: weil also ich vermute die Hintergrund Die Angst vor sozialer Ablehnung, so nennen wir das in der Psychologie.
00:08:19: Das ist die Reaktion, die jemand geben könnte.
00:08:21: Also dass jemand immer sagt was willst du eigentlich von mir?
00:08:23: oder red doch nicht so?
00:08:25: oder eben beleidigt ist oder angegriffen ist und zwar diese Angst vor socialer Aplehnung ist unglaublich stark Obwohl eigentlich nichts passiert, also wenn jemand mal einen halben Tag eingeschnappt ist stürzt der Himmel nicht ein.
00:08:39: Das wird nicht dramatischer aber das ist etwas was uns im Kern trifft.
00:08:43: Das ist sehr unangenehm diese soziale Ablehnung.
00:08:46: oder liegt es daran dass man mit diesen Menschen ja dann täglich fünf Tage die Woche zusammen ist zwanzig Tage im Monat und das dann von einem externen Coach oder einer Trainerin leichter annehmen kann.
00:08:58: Weil ich habe nicht das Gefühl, dass wenn ich im Coaching bin und man lässt mich da für ein Tagessatz entsprechend antanzen und mit dem Vorstand arbeiten beispielsweise oder mit Mitarbeitenden vom Unternehmen, dass man dann sagt ja wir holen uns zwar einen Trainer aber der soll bitte keine Kritik üben.
00:09:18: genau das Gegenteil ist der Fall.
00:09:19: die lächzen geradezu danach.
00:09:21: Das hat auch viel damit zu tun mit den Themen, um die es geht.
00:09:25: Kritik ist so lange kein Problem, solange sie nicht, wenn ihnen das selbst konzeptgefährdend ist.
00:09:30: Jeder hat vielleicht schon mal erlebt dass jemand aus der Haut gefahren ist weil irgendwas bekannt wurde oder jemand mit irgendwas konfrontiert wurde und Das findet immer dann statt, wenn das Selbstkonzept gefährdet ist.
00:09:41: Also wenn man jetzt jemand hat der sich für den begnadeten Redner überhaupt, ich will mal Beispiel aus dem Kommunikationstraining.
00:09:47: Jemand hält sich für die Begnadete begeistern den Redner überhaupt und er liegt ermöglicherweise an einer sehr krassen Fehlwahrnehmung mehr oder weniger höflich mitgeteilt, dass er oder sie da gar kein Talent dazu hat und oder extrem viel Trainingsbedarf hat.
00:10:03: Oder sich völlig unverständlich ausdrückt.
00:10:07: Das ist dann ein Problem wenn jemand eben von sich sagt Mensch ich kann doch könnte doch gerade Massen begeistern man lässt mich nur nicht und dann feststellen muss eventuell auch ein Video Feedback oder eben das mehrere Personen auch sagen.
00:10:19: also davon haben wir jetzt ja ganz wenig verstanden.
00:10:22: Das stattfindet.
00:10:23: Dann findet eine Art tiefer Fallstadt oder je nach Temperament regt sich jemand auf, also die Reaktion ist eher temperamentsabhängig aber die Wirkung ist extrem krass.
00:10:33: Solange Kritik nicht selbstkonzeptgefährdend ist, nicht bloß stellen, nicht vorführen, nicht für Publikum oder nichts eben mit dem zu tun hat wie man sich selber irgendwie ganz was einen selber irgendwie wichtig ist, ist es fast egal.
00:10:53: Ich habe immer ein Störgefühl, was ich aber auch ganz offen anspreche.
00:10:57: Wenn ich beispielsweise eine Kleingruppe habe, nehmen wir an zwei Personen und einer davon ist Vorgesetzte.
00:11:02: Und wo ich dann sage überlegen Sie sich das bitte ja?
00:11:06: Ich werde in meinem Feedback nicht Rücksicht nehmen auf irgendwelche Befindlichkeiten oder sowas weil wenn ich den also ich formuliere es natürlich höflich Ja Aber wenn ich Dinge beobachte Dann spreche ich die auch an.
00:11:17: Ist das für Ihr Inundverhältnis in Ordnung?
00:11:20: Ja und das geht.
00:11:21: dann gibt es drei, ich würde mal sagen gleiche Ergebnisse.
00:11:26: Das Ergebnis eins ist dass die Führungskraft sagt ja nie dann lieber nicht bevor ich mich vor meinem Untergebenen hier blamiere.
00:11:33: Ich sage niemand blamiert sich aber naja das wäre mir doch nicht so unangenehm wenn er merkt als ich da Fehler habe oder Schwächen habe oder aber das haben.
00:11:40: beispielsweise der untergebende sagt nehmen wir mal an das ist der Pressusprecher von der Vorstandsfrau.
00:11:46: Und er sagt dann, ja aber wenn ich dann kommunikativ Fehler mache, dann schwächt das ja meine Position bei meiner Vorgesetzten.
00:11:55: und die dritte Variante ist Nö wir sind hier so dicke da können sie ruhig alles machen So und alle drei Ergebnisse ergeben durchaus Sinn.
00:12:02: Aber das muss dann sozusagen der Auftraggeber entscheiden.
00:12:04: Das entscheidet nicht ich als Auftragnehmer.
00:12:07: Also wir haben also aus der Forschung ist es so, dass gerade so Kommunikations- und Rhetoriktraining besser funktionieren.
00:12:14: Wenn man wenn die Personen aus unterschiedlichen Organisationen kommen weil natürlich jeder der dann in so ein Übung geht im Hinterkopf hat wer da sitzt ja das lässt sich nicht so einfach ausblenden.
00:12:24: Und das auch eine Erfahrung die ich mache wenn Ich Gruppen habe die aus völlig unterschiedlichen Organisationen kommen Dann scheint mir der Lerneffekt auch höher zu sein.
00:12:36: Bild oder meine Erfahrung zu dem, was auch die Forschung dann dazu sagt.
00:12:41: Weil natürlich es ist eine Übung zu machen oder etwas vorzumachen ist immer ein Stück weit selbst offenbarung.
00:12:47: Das ist im Kindes- und Jugendalter ist das sehr stark mit schulischen Situationen verknüpft und hat auch einen sehr großen Übungseffekt.
00:12:54: Und irgendwann kommen wir aus dieser Übungenphase raus also im Erwachsenen Alter in Berufsleben kommt das einfach deutlich schlecht weniger vor.
00:13:02: und vor allem diese Bewertung kommt weniger oft vor.
00:13:04: in der Schule oder auch in der Ausbildung, vielleicht auch in einer Studien-Situation wird man ständig bewertet.
00:13:10: Ja
00:13:10: bei der Schule hast du ja das Problem dass die Eltern dann auf der Matte stehen also nicht alle aber ich meine...
00:13:16: Also unabhängig vom Verhalten der Eltern Kinder und Jugendliche sind es gewöhn ständig irgendeine Form von Rückmeldung zu bekommen.
00:13:23: in der Regel sind das Noten Fehlerpunkte oder was auch immer.
00:13:27: Der dritt ein sehr starker Gewöhnungseffekt ein.
00:13:29: Irgendwann ist diese Phase einfach vorbei, wenn man in den Beruf eintritt und dann richtet man eben das Unheil an was man anrichtet.
00:13:38: Das ist natürlich der Punkt wo ich in der Beratung auch oft die Situation habe dass sich Menschen Fehler machen, sich falsch verhalten, ständig falsches Verhalten zeigen also nur weil mal was nicht rundläuft tut keiner eine Psychologin.
00:13:53: aber dass man sich zwar ständig über das Verhalten von Mitarbeitern Mitarbeiter oder Kolleginnen und Kollegen erregert.
00:13:59: Und dann auch sagt, wir kriegen es nicht hin.
00:14:03: Was empfiehlst du da?
00:14:06: Zuerst mal zu gucken... Woran liegt das banalerweise?
00:14:11: Weil es gibt zwei große Ursachen für Fehlverhalten.
00:14:13: Das eine ist eine Persönlichkeitsstruktur, die zum Beispiel dazu führt dass jemand so wenig gewissenhaft ist, dass eben alles was mit Genauigkeit zu tun hat der Person schwer fällt oder So autark in ihrer Selbstwahrnehmung ist Dass eben zb Alles was mit Collegialität und Hilfsbereitschaft zu tun er einfach nicht wahrgenommen wird dann muss man da mal versuchen die andere Sicht reinzubringen.
00:14:37: Das klingt jetzt so ein bisschen akademisch, aber dann hat es auch keinen Sinn jeden Tag zu sagen sei mal kollegialer wenn die Personen da überhaupt gar keinen Sinn für hat weil
00:14:44: ja oder weil sie das was ich schon macht als kollegiale empfindet.
00:14:48: eben also da tut sich halt nicht mehr viel.
00:14:51: oder ist Ein situatives Problem kann zum Beispiel eine Über- oder Unterforderung sein, dass jemand Aufgaben nicht ernst nimmt.
00:14:59: Oder es Missverständnisse gibt über die Aufgabenverteilungen.
00:15:03: also ich habe das oft in Pflegesituationen und Krankenhäusern wo ja ne sehr enge Zusammenarbeit mit den Pflegekräften zur Betreuung einer Station einfach notwendig ist.
00:15:13: Wo genau solche Sachen Genauigkeit, Pünktlichkeit, Kollegialität man packt gemeinsam mit an wenn eben schwierige Situationen da sind oder die muss das doch sehen.
00:15:25: Das sind so Klassiker.
00:15:26: Aber was glaubst du ist der Grund, weshalb die kritisierten dann sofort in so eine Verteidigungsabwehrhaltung gehen?
00:15:33: Also zum einen ist es natürlich weil... Haben
00:15:35: wir das verlernt inzwischen?
00:15:36: Nein also tut mir so ein bisschen schwer damit da ne zeitliche Schiene reinzukriegen.
00:15:41: ich glaube dass was weniger stattfindet ist das offene Wort.
00:15:46: Also da berichten wir Führungskräfte sehr oft.
00:15:52: Das ist keine Studie dahinter, sondern das ist meine Wahrnehmung in der Beratung, dass die sagen, das hätten sie doch untereinander klären können.
00:15:59: Wozu muss eben für bestimmte Sachen die Führungskraft hinzugezogen werden?
00:16:04: Ich nenne es immer laufen zu Papa, laufend zu Mama gibt's aber genauso wo man eigentlich das untereinander auch hätte klären könnten was nämlich oft unterschätzt wird von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dass das offene Wort unter Kolleginnen und Kollegen viel wirkungsvoller ist, als wenn die Führungskraft kommt.
00:16:22: Es hat jede Führungskraft schon mal erlebt.
00:16:23: Ich habe doch angeordnet, ich hab tausendmal gesagt ...
00:16:27: Das klingt ja wie Kinder-Azium.
00:16:29: Ja, ich nenne das den Klassenlehrer Effekt da rein daraus.
00:16:33: Das kommt durchaus vor.
00:16:35: Man kennt das mit Sicherheitsverhalten und bestimmten Regeln die einzuhalten sind und irgendwann entscheidet sich quasi so eine Truppe von Mitarbeiterinnen relativ auch Tag... Ach, das nehmen wir jetzt mal nicht so ernst!
00:16:49: Und dann schleift sich das so ein.
00:16:52: Wenn aber die Einhaltung von solchen sozialen Normen, von den Kolleginnen und Kollegen selber ausgeht hat das eine unglaublich starke Wirkung.
00:16:58: Das vergessen aber die Kollegin und Kollegen weil sie und da bin ich dann deiner Ansicht mittlerweile eben nicht mehr einfach auf jemanden zugehen sagen was soll dass?
00:17:07: ja warum machst du das?
00:17:09: oder warum machst du das nicht um mal da ein stärkeren Zug reinzukriegen?
00:17:15: Weil sobald einen Wissenhaft-Dümmern sagen jemand in der Peer-Ebene, also jemand, der gleichhangig ist.
00:17:21: Sagen wir mal geht doch hier nicht so sofort flubbt das und Führungskraft kann sich im Mund fusselig reden?
00:17:28: Das ist schon richtig.
00:17:29: auf der anderen Seite ist natürlich auch die Frage wenn ich Kritik übe muss ich ja auch damit rechnen dass jemand sozusagen mir etwas entgegnet Wenn dann im Restaurant tatsächlich mal der Service unterirdisch ist, also wo jetzt nicht einfach nur das Dressing mal falsch ist oder so Kleinigkeiten sondern wo es wirklich unterirdische ist.
00:17:47: Dann mache ich es zum Beispiel so dass sich am Ende des Essens sage ich war heute beim Service nicht zufrieden Ich kann Ihnen deshalb heute kein Trinkgeld geben.
00:17:56: möchten Sie wissen warum?
00:17:58: So und wenn dann jemand sagt ne interessiert mich nicht dann ist sowieso egal.
00:18:03: Und wenn der Nehmar sagt, ja bitte dann muss ich natürlich auch entsprechend liefern.
00:18:08: So das macht man auf eine respektvolle höfliche Art und Weise.
00:18:13: Ich finde das okay weil das was sich dort an Trinkgeld einspare dass stecke ich mir nicht ein sondern das gebe ich da wo ich zufrieden war.
00:18:19: im Service gebe ich das on top.
00:18:21: also es ist so.
00:18:22: für mich muss das ein Nullsummenspiel sein, weil ich fühle mich dann einfach besser.
00:18:26: Weil wenn ich unzufrieden bin und ich gebe noch Trinkgeld, dann mache ich mich ja selber noch
00:18:29: unzuffriedener.".
00:18:30: Das mag jetzt der eine oder andere von Ihnen da draußen anders sehen aber das ist so mein persönliches Wertesystem.
00:18:36: Aber ich merke natürlich auch dass... Wenn ich das jetzt andern beispielsweise im Schlagfertigkeits-Training usw.
00:18:43: vorschlage, dass sich jemand sagt nee, dann muss ich ja mit dem Kellner diskutieren!
00:18:47: Und dann denke ich mir so ne, das müssen wir eigentlich nicht.
00:18:51: To agree to disagree kann man ja auch sagen, okay wir haben hier eine unterschiedliche Wahrnehmung.
00:18:56: Wir kommen nicht mehr entsprechend zusammen aber dann ist es zumindest kommuniziert und man schleppt das nicht wie so.
00:19:00: ein Frust-Element bitt sich herum.
00:19:03: Was ganz wichtig ist, das was jemand gesagt hat dann muss ich ja diskutieren.
00:19:07: Das ist nämlich die ganz große Sorge.
00:19:09: wenn wir darüber sprechen wie man Kritik annimmt gibt es einmal natürlich das grundlegende Gefühl.
00:19:14: Es ist nicht angenehm etwas Negatives zu sagen.
00:19:17: also bis auf Thor Buscher hat der gesagt dass ich brauche das unbedingt.
00:19:21: Ja gut also relativ
00:19:22: wenig Menschen
00:19:22: Moment Moment.
00:19:23: das heißt da nicht dass ich sage Ich brauch das damit ich glücklich bin.
00:19:27: aber Wenn ich doch nach Auffassung Andra einen Fehler gemacht habe oder falsch kommuniziert hab So kommt ja auch beim Kommunikationstrainer mal vor, gerade wenn man in der emotional angespannten Situation ist.
00:19:38: Dann bin ich natürlich für das Feedback dankbar.
00:19:40: Das ist jetzt nicht so dass ich sage ich ziehe es los, beneh mich schlechter mit dich Kritik bekomme.
00:19:45: also nicht falsch verstehen hier.
00:19:46: Aber die meisten Menschen hören das nicht so gerne.
00:19:49: Das hat einen ganz simplen psychologischen Grund unsere Psyche versucht unser Wohlbefinden wenn alles bei uns in Ordnung ist eine Art Balance zu halten.
00:19:58: und Da ist unsere Psyche manchmal nicht ganz akkurat und macht sich so ein bisschen die Außenwelt, wie sie ihr gefällt.
00:20:06: Dazu kommt... Das ist dann der Moment, wo es auch zum Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung kommt.
00:20:11: Und man hält sich selber immer für so ein bisschen toller... ...das ist psychisch normal!
00:20:16: Also überheblich ist was anderes.
00:20:17: aber so einen Ticken besser als andere darf man sich so fühlen.
00:20:21: Der Hintergrund ist dass unsere Psyche eben in dieser Balance ausgeglichen ist und dann läuft's auch.
00:20:26: Deswegen versucht unsere Pysche das immer so ein bißchen hinzukriegen.. ..und das ist auch der Grund für die Abwehrreaktion.
00:20:32: Das ist eine Nervikendas von Kindern, die sofort sage ich warst Also egal wie die Beweisungsachlage ist, Kinder rufen sofort.
00:20:39: Ich weiß nicht!
00:20:41: Das Gefühl haben Erwachsene auch.
00:20:42: sie erklären es mal länger.
00:20:43: also das ist die gleiche Geschichte und warum man selber den Fehler nicht gemacht hat ist einen Umständen lag und an vielen anderen Punkten.
00:20:50: Und das Wichtige ist dass man diesen Impuls Überwinden muss in Kommunikationstraining.
00:20:56: als ich vor Jahr und Tag irgendwann meine Retoriktrainer Ausbildung gemacht habe, wurde uns das sogar beigebracht.
00:21:01: Dass wir den Teilnehmern sagen sollten wenn sie Kritik empfangen die in solchen Settings immer höflich und respektvoll ist.
00:21:10: Sollten Sie nicht direkt darauf antworten also nicht in die rechtfertigungs Schleife treten warum dass jetzt irgendwie genauso hätte sein sollen und das sollte man auch im Alltag tun.
00:21:21: Man muss sich in jeden Schuh anziehen, es ist nicht notwendig aber mal zu sagen okay ich nehme das jetzt an oder Interessant ist jetzt nicht meine Sicht, da muss ich erst nochmal drüber nachdenken.
00:21:34: und das ist nicht der Herr gesagt.
00:21:36: Denn ich habe mir das ja angehören und vielleicht entscheide ich am nächsten Tag noch mal nachdenke.
00:21:40: Naja sehe ich jetzt doch anders?
00:21:42: Finde es aber nett dass mir das jemand in irgendeiner Form mitgeteilt hat.
00:21:46: Ja also man soll ja so hab ich's auch mal beigebracht bekommen zunächst was Positives sagen dann die kniffligen Punkte und dann am Ende wieder mit etwas Positiven rausgehen.
00:21:57: Das mach ich.
00:21:58: auch ist aber nicht mein einziges Konzept.
00:22:01: Also wenn ich jetzt beispielsweise Sendungsfeedback habe für Fernsehmoderatoren und Fernsehmoderatoren, dann hab' ich natürlich den Sendement-Schnitt und ich hab meine Notizen.
00:22:09: Dann gehe ich das chronologisch durch also nach Sendeminute.
00:22:12: Ja?
00:22:12: Und dann sage ich denen aber auch vorher.
00:22:14: wir gehen es jetzt chronologische durch und da kann's sein dass sich mit was negativem anfangen, es kann auch sein dass ich mit etwas positivem anfange oder dass ich hinten auch mit was Negativem rausgehe, was dann vielleicht nach der großen didaktischen Grundregel ganz so korrekt ist, was aber sozusagen einen zeitlichen Ablauf entsprechend markiert.
00:22:32: Ansonsten kann man natürlich sagen groß und ganzen war die Sendung ganz okay.
00:22:36: ich habe auch gemerkt da sind ein paar Schwächen bei der Interviewführung beispielsweise das gucken wir jetzt mal chronologisch an dann hole ich sie auch entsprechend anders rein.
00:22:43: Aber das sind ja natürlich dann auch Kollegen und Kollegen die genau wissen da ist jetzt einer gebucht für eine Aircheck Konferenz oder für den Aircheck Feedback.
00:22:50: also so nennt man das im Fernsehen und dem Radio Ja und dann ist das Bestandteil der Arbeit.
00:22:57: Und ich hatte als junger Berufsanfänger, das darf ich an dieser Stelle kurz ergänzen, dann hören wir uns auch eine Anekdote von MC an.
00:23:04: Als junger Berufsanfänger war ich in so einem Praktikum beim öffentlich-rechtlichen Radiosender und es gab so ne Probesendung die natürlich nicht ausgestrahlt wurde aber das wurde unter Livebedingungen, wurde das produziert und man konnte das zumindest im Sende.
00:23:16: über den Hauskranal konnte man das hören.
00:23:18: also es war ein bisschen live Und ich hatte da eine Reportage und dann hat das Thema sich geändert.
00:23:24: Uns gab es viele Eindrücke, und ich war total lebhaft und habe dort reportiert und fand das großartig!
00:23:29: Und die Techniker fanden es großartig.
00:23:31: Und die Kollegen fanden sie großartiger und der Seminarleiter eröffnete seinen Feedback, den möchte ich hier wirklich namentlich erwähnen weil ich ihn als Journalist extrem schätze oder bzw.
00:23:41: geschätzt habe.
00:23:42: Dr.
00:23:42: Knabe.
00:23:43: und Dr.
00:23:44: Knabe war eine Institution in diesem Sender und er öffnete das Feedback mit damals noch an Thomas Buschert und sagte dann Herr Buschardt Sie werden es im Radio nie zu etwas bringen.
00:23:56: Und dann hat er mir die Gründe aufgesetzt, also das war wirklich ein Schlag auf den Solarplexus.
00:24:01: Ich in meiner Euphorie.
00:24:02: und dann der erste Satz vom Seminartrainer, Sie werden es nie zu etwas bringen.
00:24:06: So, da hat er die Punkte durchgegangen.
00:24:08: das war kein angenehmer Punkt für mich aber es war alles richtig was er gesagt hat.
00:24:12: Und das war alles nachvollziehbar!
00:24:14: Dann habe ich mich dahinter geklemmt und dreieinhalb Jahre später hab' ich ihn im Sender nochmal getroffen und er sagte zu mir Was machen sie eigentlich hier?
00:24:22: Also er konnte sich noch genau an diese Situation erinnern nach dreieinhalb Jahren.
00:24:25: und da sage ich ihm Ok jetzt schmier ich's eben aufs Boot.
00:24:27: Da sag ich Ich moderiere übrigens bei Ihnen das Funktional.
00:24:30: Das Funktional war damals das journalistische Flaggschiff dieses Senders.
00:24:34: Das habe ich natürlich nicht alleine moderiert, sondern im sehr erfahrenen Team vieler Kolleginnen und Kollegen die ich ebenfalls schätze.
00:24:39: Aber das war dann so ein Ding wo ich dachte, dass schmier ich ihm jetzt aufs Brot?
00:24:43: Und dann guckt er mich nur an und sagt ja da war es zu was gut!
00:24:46: Ja und dann denke ich mir so, ja verdammt dem verdanke ich im Prinzip zwölf oder fünfzehn erfolgreiche Jahre die ich im Radio als Moderator unterwegs war.
00:24:53: Weil wenn er mir diesen Satz nicht gesagt hätte, dann wäre ich irgendwann mal nach diesem Probesendung in den anderen Sendern nicht genommen worden weil mir keiner gesagt hätte warum man mich nicht nimmt So, und das ist doch dann so ein Punkt wo ich sage nur wenn mir einer mal so einen Ding auf den Solarplexus gegeben hat war ich in der Lage mich entsprechend weiterzuentwickeln.
00:25:11: Das ist natürlich auch eine Typfrage.
00:25:13: andere würden sagen oh Gott ja nee dann halt nicht Dann gehe ich halt nicht ins Radio.
00:25:19: Ja also die erste Satz denen er dir gesagt hat war tatsächlich auch nicht richtig.
00:25:24: Also entweder... Also ich bin
00:25:25: nämlich nicht böse darüber.
00:25:27: Nein du hast es du hast diesen Satz ja ignoriert Und er hat dir das gesagt, damit du dir keine Hoffnung machst und deinem Leben zu einer anderen Wendung gibst.
00:25:36: Das ist nicht eingetreten!
00:25:38: Er hat eine Kritik geäußert.
00:25:39: Du hast sie nicht angenommen und nicht umgesetzt.
00:25:43: Seine inhaltlichen Punkte hast du alle umgesetzt, das heißt seine Konklusio die hast du nicht an genommen, das ist auch völlig in Ordnung so.
00:25:52: aber dann kannst du auch nicht sagen ich bin dankbar dafür dass er mir gesagt hat Sie können nix
00:25:56: da hat gesagt sie werden sie bereit und zu nichts bringen weil sie haben diese und ihre Eigenschaften
00:26:01: gleiche ist.
00:26:02: was
00:26:02: warst denn bei dir?
00:26:02: Wo hast du da mal richtig Fettkritik anstecken müssen?
00:26:06: Oh, ich habe jetzt keine Anekdote dieser Art vorbereitet.
00:26:09: Insofern müsste ich das nicht
00:26:10: nachdenken.
00:26:10: Von wo immer so gut?
00:26:12: Nein, auf gar
00:26:12: keinen Fall!
00:26:13: Ich habe umgekehrt mit dem Schwod raus.
00:26:15: Meine Psyche ist völlig gesund und völlig gesund heißt dass ich heftige Kritik... dann auch irgendwo in den Untiefen des Bewusstseins irgendwann verschwindet.
00:26:27: Weil man jeden Tag darüber nachdenkt, oh Gott das mir vorhin passiert.
00:26:32: da hat mich sehr berührt.
00:26:34: oder muss ich jetzt ganz lange drüber nachdenken?
00:26:37: Das wäre nicht gut!
00:26:38: Du hast natürlich es richtig gemacht und gesagt okay Challenge accepted.
00:26:42: Ich guck mal was ich daraus
00:26:43: machen kann.
00:26:44: Dem zeige ich's.
00:26:49: Seelisch gesund ist es, dass man eben auch Kritik mal einfach wieder wegpackt.
00:26:53: Also ich habe mich jetzt so drüber moderiert.
00:26:55: Mir
00:26:59: fällt auf, dass du dich da drüber modellierst?
00:27:01: Ja weil also was mir zum Beispiel einfällt ist das mir jemanden malen.
00:27:05: Das fand ich wirklich unangemessen in der Seminarkritik.
00:27:09: Da war ich tatsächlich auch noch sehr jung reingeschrieben hat die Trainer braucht ein Rhetoriktraining Und ich dachte mir, ernsthaft nicht.
00:27:18: Inzwischen hast du ja eine Ausbildung da gemacht!
00:27:20: Die hat sie auch da schon, aber das hat mich einfach nicht berührt.
00:27:24: Wir haben einfach nur gedacht ja ich glaube da ist jemand anderer Ansicht als sich.
00:27:27: das nehmen wir jetzt mal zur Kenntnis.
00:27:29: Natürlich ist im Laufe meines Berufslebens in den vielen Stationen eine ganze Menge passiert viele Sachen gerechtfertigt und man sagt okay dann kann man jetzt nochmal genau drüber gucken und also gerade auch wissenschaftlich mit dem Hochschulkontext wo man auch sehr deutlich gesagt bekommt ok hier Das passt jetzt nicht so zu unseren Anforderungen.
00:27:52: Bei mir ist es aber eher so, dass ich mich selber an Anforderungen messe und denke okay bevor es jemand merkt sehe ich zu das ich dann selber besser werde.
00:28:00: Also da sich dann quasi dem ein bisschen voraus eile Und Das hat dann eher dazu geführt, dass Ich mich weiterentwickelt habe also sich immer gucke was machen die anderen?
00:28:10: wir sind hier die leistungsstandards und wo kann ich eventuell dann anschließen?
00:28:16: Grundsätzlich ist es so doch mal sehr getroffen hat, war im Bereich des Ehrenamtlichen Engagements in der Politik.
00:28:24: Wo jemand vor Hundertfünfzig Leuten, die gemeinsame Zusammenarbeit runtergemacht hat.
00:28:33: Und dann gesagt hat, da war keine Zusammenarbeit möglich und dachte mir wir haben gerade zwei Jahre zusammengesessen.
00:28:37: ja was ist hier los?
00:28:39: Das sei extrem unangenehm!
00:28:41: Da muss man in Reihe dreizehn sitzen und lächeln, muss nach ans Podium gehen und darf nicht persönlich reagieren.
00:28:50: auf gar keinen Fall.
00:28:51: das ist in der Politik unglaublich verpönt und das ist mir sehr schwer gefallen.
00:28:55: Trotz
00:28:55: des persönlichen Angriffs
00:28:57: Dann bist du unten durch.
00:28:58: Als Frau schon mal gleich dreimal, also dann kannst du auch gleich gehen.
00:29:00: Nein
00:29:00: ich meine Du wurdest ja an Persönlich angegriffen und hast aber dann sozusagen auf der Sachebene gekonnt.
00:29:05: oder wie hast du es gemacht?
00:29:06: Genau, dafür habe ich auch Applaus bekommen.
00:29:08: Ich bin dann ans Pult gegangen und habe gesagt, ich möchte jetzt über Politik sprechen.
00:29:12: Also ich hab die Kurve genommen.
00:29:13: Das
00:29:13: ist ein cooler erster Satz.
00:29:15: Dafür bin ich auf mich gefeiert worden, das hat am Ergebnis nichts geändert.
00:29:18: Aber
00:29:20: du kannst halt mit erhoben um Hauptan da rausgehen.
00:29:21: Ich bin da gut rausgekommen in der Nummer unglaublich schwer gefallen.
00:29:25: Also da musste ich echt die Zähne sehr zusammenweisen.
00:29:28: und dann kommen wir aber zu dem Punkt von deinem Radio-Kollegen das prägt natürlich, zu sagen okay dass habe ich durchgestanden?
00:29:37: Dann kann es mal passieren was will!
00:29:39: Ja Also das ist mir halt im Gedächtnis geblieben, genauso wie der Satz eines Kollegen aus der Printredaktion.
00:29:46: Wo man damals noch Zeitungen gemacht hat.
00:29:49: Der gesagt hat Herr Buschardt geben sich mehr Mühe für ihre Artikel müssen Bäume sterben.
00:29:53: Das ist schon auch so ein Punkt wo ich sage okay diese Form der Kritik die ist natürlich angenehmer wegzustecken weil sie mit einem schmunzeln kommt als dieses harte Ding Sie werden sie im Radio nie zu etwas bringen.
00:30:04: gut aber wie sieht denn deine Ansicht nach ein gesundes Feedback aus, was man unter Kollegen beispielsweise dann geben kann.
00:30:13: Sollte man da wirklich vorher fragen... Also wenn ich als Trainer komme bin ich natürlich klar in der Feedback in einer Kritikssituation.
00:30:19: Aber als Kritikgeber, aber wie ist es im Kollegen Greil-Sornmann vorherfragen?
00:30:24: Darf ich dir dazu etwas sagen oder soll man das einfach so ins Gespräch einfließen lassen.
00:30:29: Was rät sozusagen die Psychologin hier am Tisch?
00:30:31: Das hängt davon, ob das kritische Verhalten oder das zu kritisierende Verhalten mit der Zusammenarbeit mit der Person was zu tun hat.
00:30:41: Also es gibt ja einmal den Fall, den ich oft habe dass ich einen Kollegen oder Kollegin Sprechenhöhe vor großen Gruppen, mir was auffällt.
00:30:48: Das hat einfach mit meinem Beruf zu tun.
00:30:51: und dann überlege ich mich natürlich auch gebe ich der Person Feedback und dann würde ich zum Beispiel vorher fragen weil das hat mit unserer Zusammenarbeit nichts zu tun.
00:30:58: Und dann würde ich davor fragen, wenn es aber unsere originäre Zusammenarbeit betrefft.
00:31:03: Weil jemand chronisch unzuverlässig ist oder gemeinsame Schreiben ganz viele Rechtschreibwähle enthält, dass der Zuschuss mich sehr stören würde oder eben Verhalten in gemeinsamen Projekten aus meiner Sicht nicht adäquat.
00:31:19: Das würde ich nicht fragen weil dann gibt's gute Gründe dafür das man sich da mal zusammensetzt und Dann würde ich mir vorher genau überlegen, also bei Kritik gibt es relativ einfache Regeln.
00:31:30: Es muss immer situativ angebunden sein.
00:31:33: das heißt nicht du kommst immer zu spät sondern letzte Woche eine halbe Stunde zu späht.
00:31:38: wir haben alle gewartet.
00:31:40: dass ist definitiv nicht in Ordnung.
00:31:42: die Das sind die Tipps, die schon überall stehen.
00:31:44: Ich tue aber noch zwei obendrauf also diese klare präzise situationsbezogene Problembeschreibung.
00:31:51: was ich ganz wichtig finde um die wirkung von kritik zu erhöhen ist das verhindern von rechtfertigung und abwehr weil wenn jemand schon anfängt ich war das gar nicht oder dass war irgendwie ganz komisch es gibt keinen grund sich das anzuhören obwohl es eine völlig natürliche reaktion ist.
00:32:10: ich empfehle dann flucht Also so höflich wie es geht aus der Situation raus, weil dann die Wirkung meines Feedbacks auch viel stärker ist wenn die Person nicht die Chance hat mir über alles für und wieder eine Klinke ans Bein zu labern.
00:32:23: Es hat nichts mit Zeiteffizien zu tun sondern mit der Wirkung.
00:32:26: Einmal nur klar und knapp sein.
00:32:29: Das sage ich auch immer Führungskräften.
00:32:30: Es gibt ja auch verbal wenig sparsame Führungskräfte und den sage ich immer wenn ihr jetzt Kritik übt, wenn ihr mal an Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter herantretet.
00:32:39: wo man eine halbe Stunde erklären muss, macht das nebenbei.
00:32:45: Es muss also nebenbei natürlich in einer vertraulichen Atmosphäre aber hängt es nicht so hoch auf.
00:32:51: Das muss wirklich wie der berühmte Nachbar, der den Kindern mal sagt ne so jetzt aber wirklich nicht.
00:32:56: In der Länge muss das kommen.
00:32:57: D.h.
00:32:58: aus die Führungskraft sollte ich nicht sagen.
00:33:00: Notieren Sie sich mal Freitag, sechzehn- und dreißig.
00:33:03: Nehmen Sie sich bitte noch einmal eine Stunde Zeit da müssen wir nochmal über die Woche reden.
00:33:06: Also das wäre glaube ich die falsche Vorgehensweise?
00:33:09: Nur
00:33:09: dann, wenn es inhaltlich angebracht ist.
00:33:11: Wenn das wirklich ein komplexes Projekt ist... Ja
00:33:12: gut aber da ist ja schon das Gefühl, du wirst gekündigt ne Freitagsnahrmittags, der Termin bei der Geschäftsleitung.
00:33:17: Da habe ich gar nicht
00:33:17: so darüber nachgedacht weil bei uns im Laden sind oft die Sachen Freitas, weil unser Vorgesetz am Freitag auch im Hause ist und Zeit hat.
00:33:25: Das trifft nicht immer auf Zustimmung aller Kolleginnen und Kollegen, aber das ist einfach so.
00:33:29: Nein was ganz wichtig ist sich eben dann nicht in diesen Diskussionen irgendwie verstrickt sondern eine zukunftsorientierte Lösung vorschlagen.
00:33:39: Also ich habe das Problem mit dem zu spät kommen, ist tatsächlich eine Frage die schon Führungskräften gestellt bekommen habe gerade in Kontexten wo es wichtig ist dass alle auf die Minute da stehen.
00:33:49: Sollte man am Ende sagen danke für deinen Feedback?
00:33:52: Damit sind wir ja eingestiegen hier in dieser
00:33:54: Runde.
00:33:55: Wenn es möglich ist... Ja es ist aber wirklich nicht nicht zwingend.
00:34:01: Also man kann auch vernünftig auseinandergehen, ich würde eher dazu tendieren mit irgendwas nettem Lockerem auseinandersugehen.
00:34:08: Wichtig ist da gibt es tatsächlich auch im psychologischen Effekt.
00:34:11: die emotionale Färbung eines Gesprächs erfolgt immer vom Ende her.
00:34:15: also egal wie nett und freundlich man am Anfang war wenn man am ende strittig auseineinander geht das sollte man auf gar keinen Fall tun sondern dass darf was lockeres sein, dass darf etwas nettes sein, das darf was verbindendes sein.
00:34:28: zu Not auch noch... Ich würde nicht so staatstragend enden, sondern versuchen die Stimmung am Schluss ein bisschen zu heben.
00:34:36: Gibt es Kritik wo du sagst kannst du positiv nutzen für dich?
00:34:42: Ja natürlich.
00:34:43: also ich ganz wichtig.
00:34:45: versuch dann sehr aufmerksam zuzuhören und zu gucken, okay was passt da mit dem, mit dem was ich selber gemacht habe.
00:34:52: Also ich rechtfertige mich quasi mir selbst gegenüber ohne den anderen oder der anderen auf die Nerven zu gehen und dann bleibt eben was Sinnvolles überdenken, ah!
00:35:00: Da musst du jetzt das nächste mal drauf achten.
00:35:02: Ja unsere Studenten haben sich einmal über mich beschwert In der Kritik, also im Feedbackbogen haben da reingeschrieben.
00:35:10: Bei Herrn Buschardt mussten wir jetzt immer konzentrieren und aufpassen.
00:35:13: das war sehr anstrengend.
00:35:15: Da habe ich mir gedacht ja Leute zum Aufpassen seid ihr schließlich auch an der Hochschule.
00:35:19: Das kann ich sozusagen dann entsprechend abperlen lassen.
00:35:23: eine Sache möchte ich zum Schluss noch kurz ansprechen und zwar gewaltfreie Sprache.
00:35:28: Ich bin ja mal in den Seminar als Teilnehmer reingerutscht und ich muss zugeben, das hat mich etwas an die Grenzen gebracht.
00:35:33: Nicht weil ich eine gewalttätige Sprache befürworte ganz im Gegenteil.
00:35:37: Ich finde schon dass man mit Respekt und Höflichkeit miteinander umgehen sollte.
00:35:42: aber ich hatte da so ne Situation DAX-Vorstand eine Stunde Zeit vor der Jahreshauptversammlung und da muss ich mir klaren Ansagen arbeiten.
00:35:50: und dann sagt er der Trainer zu mir, nee sag dem doch einfach mal wie nimmst du das denn wahr?
00:35:55: Und da sage ich, pass auf.
00:35:56: Der Mann ist DAX-Vorstand eine Stunde vor der Jahreshauptversammlung.
00:35:58: Ich habe noch fünftig Minuten Zeit mit ihm, er braucht klare Ansagen.
00:36:03: Was soll er machen?
00:36:03: Ja oder nein Entscheidungen Wie soll ich mit ihm kommunizieren?
00:36:07: Nein Tom so kannst du das nicht machen.
00:36:10: Du musst dann schon im Raum geben und ihm sagen was er da fühlt.
00:36:14: Und in dem Moment sag' ich mir okay es mag Seminare und Situationen geben wo das sicherlich seine Berechtigung hat Aber so kann ich mit dem Vorstand der Milliardenunternehmen führt.
00:36:23: Kann ich so nicht kommunizieren, wenn wir unter Zeitdruck sind?
00:36:26: Da muss ich sagen.
00:36:27: Wenn Sie das und das machen, werden sie erfolgreich sein.
00:36:29: Und wenn Sie das-und-das machen, wären sie scheitern.
00:36:31: Ich empfehle Ihnen dies und
00:36:32: jenes.".
00:36:34: Das könnte ... Auf jeden Fall.
00:36:37: In dem Fall tritt das ein, was ich am Anfang gesagt habe.
00:36:39: es hat sehr viel mit der Persönlichkeit zu tun und du gehst ja schon davon aus dass jemand in der Position ist eine bestimmte Erwartungshaltung an Kommunikationen hat, an seine Performance hat.
00:36:48: also der wird schon völlig
00:36:49: richtig weil den lerne ich ja in dem Moment nicht erst mal kennen.
00:36:52: den kenne ich dann schon von paar Coachings vorher.
00:36:54: Ich
00:36:54: weiß auch wie er drauf ist und Du würdest dich auch darauf einstellen wenn jemand ganz anders unterwegs ist.
00:36:59: Also ich tue mich immer unglaublich schwer damit dieses.
00:37:03: Gehen Sie immer so vor?
00:37:04: Obwohl ich das vorhin gemacht habe ich gesagt, präzise Situationsatequat.
00:37:08: Aber es gibt Menschen, das ist persönlichkeitsbedingt die sich Kritik extrem zu Herzen nehmen.
00:37:14: Meistens weiß man das von denen auch vorher.
00:37:17: bitte und das ist jetzt mein Ratschlag wenn ich das von jemandem weiß ja dann muss ich halt vorsichtiger da dran gehen.
00:37:22: lege hier keine Mängelliste vor und sage ihr bitte ändern ab set sondern da steige ich etwas sanfter ein.
00:37:28: Das macht übrigens auch empathische Führungskräfte und Kolleginnen und Kollegen aus weil wenn nicht den Personen falsch Feedback gebe.
00:37:35: Hochleistungsmotivierte Personen brauchen präzise Angaben, was besser zu machen ist.
00:37:41: Aber nicht jeder ist hochleistungs motiviert.
00:37:43: Jeder ist leistungsfähig und kann hoch leisten aber nicht jeder.
00:37:48: Und das ist das, was uns alle hoffentlich ausmacht.
00:37:51: Dass wir uns vor mal fünf Minuten drüber nachdenken.
00:37:53: wie gehe ich jetzt an die entsprechende Person ran?
00:37:55: Weil wenn sie mir schon dreimal die Wand hoch gegangen ist oder mich in fünftig mühige Gericht-Wertigungsschleifen festgehalten hat dann wähle ich nicht die gleiche Kommunikationsstrategie.
00:38:06: Mir hat mein Autohändler gesagt er ist für jeden Kunden dankbar der wenn er sich schon entscheidet die Marke zu wechseln nochmal in den Laden kommt und ihm erklärt warum.
00:38:13: Und daraus abgeleitet die Frage noch zum Schluss an dich Ist es nicht auch ein Zeichen von Wertschätzung, wenn jemand zu mir kommt und übt Kritik?
00:38:22: Weil dann bin ich immer nicht gleichgültig.
00:38:24: Nein das ist ganz wichtig dass diese Gespräche auf der Ebene stattfinden damit eben auch eine... Es geht ja dann immer um die Zukunft.
00:38:31: keiner sagt irgendwas nur um irgendwie die Luft warm zu halten, sondern es geht darum, um die zukünftige Zusammenarbeit.
00:38:39: vielleicht beim Beispiel des Autoendlers.
00:38:41: Das ist übernächster Auto kann ja dann wieder bei dem Unternehmen sein.
00:38:44: Ja warum nicht?
00:38:45: Und das steht in den Ratgeberbüchern immer so dass man irgendwie konstruktiv und zukunftsgerichtet.
00:38:51: nein wenn ich mit jemandem zuwende, dann will ich noch Zeit mit dem verbringen.
00:38:56: Also virtueller Raum ausgenommen, das gelten Sonderregeln.
00:39:00: aber wenn ich jemand sage setz mich mit dir hin Möchte ich noch was mit dir, von dir gemeinsam?
00:39:05: Entweder weil ich's muss oder weil ich sonst viele positive Seiten sehe.
00:39:10: Und das ist genau dieser Aufwand, den man auch in so eine kollegiale Beziehung durchaus investieren sollte.
00:39:16: Ja und was ist dein Fazit?
00:39:18: Man muss sich nicht jeden Schuh anziehen.
00:39:19: es ist auch völlig in Ordnung Kritik für sachlich falsch zu halten.
00:39:22: vielleicht Gibt es auch ein Missverständnis oder jemand hat das nicht gut aufgepasst?
00:39:27: Oder Kritik darf auch unangebracht sein.
00:39:30: Oder darf sehr schlecht formuliert, sondern dann darf man auch mal nachdenken.
00:39:34: Das ist wichtig.
00:39:35: die Schultern zucken und sagen nö das muss ich mir jetzt nicht annehmen.
00:39:39: Zerreden sollte man Kritik tatsächlich nicht.
00:39:42: also keine Rechtfertigung schleifen dass berühmte mitnehmen von Gedanken und drüber nach denken reicht völlig aus.
00:39:51: Ja, so würden wir es dann mit Ihrer Kritik auch machen.
00:39:53: Wenn Sie die mit uns teilen möchten an podcast-atnabetrachtungd landet sowohl bei MC als auch bei mir im Fach.
00:40:02: Und wir werden dann natürlich nicht sagen, ja vielen Dank dass Sie das mit uns geteilt haben sondern sie bekommen dann auch eine ordentliche Antwort von uns.
00:40:11: und wenn Sie jetzt in dieser Folge vieles wiedererkannt haben dann freuen wir uns natürlich denn das zeigt uns, dass wir Sie mitgenommen haben, dass Sie etwas mitgenommen habe und das war unsere Folge der Nahrbetrachtung zur Kritik mit Diplompsychologin Maria Cristina
00:40:29: Neymar-Fo.