Themen aus der Gesellschaft - psychologisch und kommunikativ analysiert
00:00:00:
00:00:02: Wenn die Wändeohren haben und man schon vorsichtig sein muss, was man in Chatgruppen schreibt und man gar nicht mehr weiß, was mal noch glauben soll.
00:00:09: Dann steht es um das Vertrauen ziemlich schlecht.
00:00:12: Und zwar um das vertrauen in andere und auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
00:00:17: Befeuert wird es durch den Bericht der Stattung und natürlich auch viele politische Statements, die uns täglich erreichen Denn sie sind derzeit vor allen Dingen eins nämlich düster.
00:00:27: Da geht es um Gefahren, um Risiken, um Dystro-Pognosen und worauf wir alles achten sollen.
00:00:32: Und was uns droht wenn wir das nicht tun?
00:00:35: Wohin das Vertrauen verschwunden ist.
00:00:36: Darum geht's in dieser Folge mit Diplompsychologin Maria Cristina Neimafrot.
00:00:41: Und Medien- und Kommunikationstrainer Tom Buschardt.
00:00:54: Tom, was würdest du sagen?
00:00:55: Bist du eher ein Misstrauischer Typ auf der berühmten Skala bis zu zehn?
00:00:59: Also zehn ist besonders misstrauisch.
00:01:01: Wo schätzt du dich ein?
00:01:02: Ja wenn man misstrausch jetzt als negative Eigenschaft einschätzt dann würde ich sagen vielleicht so auf einer fünf.
00:01:10: Wenn man jetzt sagt das geht auch in den Bereich berufliche oder beruflich bedingte Skepsis oder diese ständige Hinterfragen Was man als Journalisten natürlich auch an trainiert bekommt und wovor man über die Jahrzehnte natürlich auch seinen Berufsleben mit wesentlich gestaltet, dann würde ich sagen bei Skepsis auf jeden Fall bei einer Zehn und Misstrauisch vielleicht bei einer Fünf.
00:01:31: Also misstrauische würde ich so definieren dass es darum geht wie schnell man vermutet das ein anderer einem was böses will also Böse nicht im ganz großen und wie schnell Mann davon ausgeht dass jemand Ziele hat die man selber nicht unbedingt hat.
00:01:47: also einen über das Ort zu hauen bisschen beducken vielleicht beschummeln ja sowas
00:01:52: Ja, also da gehe ich.
00:01:55: mit diesen Werten die ich eben genannt habe, gehe ich konform.
00:01:57: Wie sieht es bei dir
00:01:59: aus?
00:01:59: Ich glaube, ich bin eher vertrauensseliger und hab mich ja sicherlich auch schon mal an der einen oder anderen Situation um Kopf-und Kragen geredet weil ich dachte, dafür wird mich doch keiner in die Pfanne haut und dann habe ich blöde geguckt.
00:02:12: Also ich denke... Eher der Fall, der erst wenn er Evidenzen dafür hat, dass mich einer beduppen möchte.
00:02:21: Wenn ich das jetzt mal so salopp sagen darf?
00:02:22: Ich glaube dann werde ich eher kritisch in Bezug auf die Motive.
00:02:27: Also da würde ich vielleicht sagen drei und ansonsten versuche ich was die Faktenlage angeht, wenn ich Sachen zum Beispiel erstmal übernehme also Zum Beispiel die Recherchen für unseren Podcast, da versuche ich natürlich sehr kritisch zu sein.
00:02:41: Das ist nicht unbedingt Misstrauen sondern das ist eher eine berufliche Sorgfalt, dass ich nicht überall wo ein Studie draufsteht sofort sage ne ja nehme mich sondern erst mal gucke wo kommt sie her?
00:02:52: Ja das war schön, dass MC die Studien dann auch hier immer im englischen Original lesen darf.
00:02:58: Ich habe mal gehört, dass Vertrauen gewissermaßen so etwas ist wie ein kontrollierter Kontrollverlust.
00:03:03: Gewissermaße eine Wette auf die Zukunft und auf die Verlässlichkeit der anderen.
00:03:08: Ist das zu philosophisch oder ist da schon psychologisch korrekt?
00:03:12: Vertrauen ist natürlich eine Form von Kontrollverlust, weil ich gebe die Kontrolle an der Situation ab.
00:03:16: Ich überlege mir vielleicht nicht mehr jedes Wort auf die Goldwaage oder ich teile vielleicht auch Informationen, die ich nicht gerade jedem erzählen würde.
00:03:24: Oder wenn es auch ins Materielle geht und ich laie jemandem Geld privat in der Hoffnung, ich würd's zurückkriegen, das ist ja auch ein Vertrauensverhältnis.
00:03:31: Früher konnte man ja sogar noch Autos verleihen – das geht ja heute nicht mehr wegen der Versicherungsbedingungen!
00:03:36: Das ist natürlich auch eine Form Vertrauense.
00:03:38: Wir sprechen hier auch im Privaten von dem Vertrauen... Beweis, der eben da geführt wird sagen hier das ist ein Zeichen was sich materiell oder in einer Beziehung auch äußert und das führt natürlich dazu dass ich die Kontrolle abgebe.
00:03:53: Also bei dem berühmten Auto was man früher noch verleihen konnte, ich reite mal darauf rum gebe ich die kontrolle ab dass es heile wieder zurück kommt.
00:04:01: Ja aber jetzt ist halt die Frage woher kommt es?
00:04:03: Dass wir das Gefühl haben oder dass viele Menschen das Gefühl habe weniger vertrauen zu können oder auch weniger Vertrauen zu erfahren?
00:04:11: Ich glaube, das hat auch viel damit zu tun mit dem Fokus der Berichterstattung in Medien und sozialen Medien.
00:04:18: Eine Story ist ja immer nur dann da wenn Vertrauen missbraucht
00:04:22: wird.
00:04:23: also es sagt ja keiner Mensch ich auf einer Party sagt mensch ich habe vor drei Monaten drei freundengeld geliehen.
00:04:30: ich hab's pünktlich zurückgekriegt.
00:04:32: die sind alle nett und freundlich sondern man kommt an eher und sagt Boah ich hab dem XY einen Gartenwerkzeug niemals zurück gekriegt der krieg ich nie wieder.
00:04:40: was?
00:04:41: Das kennt man ja auch im Privaten.
00:04:42: und dieses, dass das übersteigert ist.
00:04:45: Natürlich das was auch in Berichterstattungen, in Medien und sozialen Medien zu der Story führt nämlich dann wenn man betuppt wird übers Ohren gehauen wird, wenn es aus einer Vertrauenssituation im schlimmsten Fall sogar ein Verbrechen passiert.
00:04:58: ich glaube das schürt auch eine ganze Menge Misstrauen.
00:05:01: Ist halt jetzt auf die Frage wo begegnet wir den Vertrauen?
00:05:04: Also ich hatte jetzt vor paar Tagen den Fall da muss sich ein doch echt wertvolles Gerät in eine Riture zurückpacken an den Versender und das war so ein Gegenwert von ungefähr fünfhundert Euro.
00:05:15: Und das sollte unverpackt einfach so in eine Packstation gelegt werden, ich gebe zu da hat der Lieferant offenbar sehr hohes Vertrauen in mich.
00:05:24: aber ich habe relativ wenig Vertrauen im System, bin ich da übermisstrauisch bei sowas oder bin ich nur skeptisch dass ich mir sage da sieht doch im Endeffekt diejenige der es aus der Packstation holt Logischerweise dann von der Post bzw.
00:05:36: DAL, der sieht ja dann um was es sich da handelt.
00:05:40: Also insgesamt ist es so, dass Vertrauen was auch mit einem Beziehungsaufbau zu tun hat.
00:05:46: Der kann auch sehr kurz sein.
00:05:47: ja wenn ich zum Beispiel in mich eine ärztliche Behandlung begebe vertraue ich in der Regel den Personen die da irgendwas mit mir machen was zweifel dann auch sehr unangenehm ist.
00:05:55: das heißt dieser Beziehungsaufbau geht extrem schnell.
00:05:58: Beziehingsaufbohr hängt aber in der regel an Menschen die einen angucken die einen anlächeln vielleicht auch noch ein freundliches Wort dazu haben und jeden Fall den du jetzt gerade skizziert da spielt ihr gar nicht mehr eine Rolle oder gibt's ein Barcode und irgendwelche anderen Sachen.
00:06:12: Und das macht den Vertrauensaufbau natürlich extrem schwierig, also das fühlt sich unangenehmer als wenn da jemand mit Lächeln steht und sagt ich nehme das entgegen, ich kümmere mich darum und so weiter.
00:06:22: Ja bei dem einzigen Nachweis der man hat ist ja dann im Prinzip der eine hat das Fach geöffnet und der andere hat es wieder... Der ein hat's geöffnete was reingelegt und der ander hat sie geöffnen und wieder rausgelegt.
00:06:32: aber was denn da drin war?
00:06:35: Das ist ja irgendwo dokumentiert.
00:06:36: Also ich gebe zu ich habe da immer einen Unruhiges Gefühl.
00:06:39: Genau,
00:06:39: weil die Verifikation, die wir sonst aus sozialen Gesichtspunkten haben ist einer guckt mir ins Gesicht und sagt ja mache ich!
00:06:47: Und dann kann ich und wir können das in der Regel sehr schnell entscheiden.
00:06:51: Vertrauen wir dieser Person oder nicht?
00:06:53: Das macht jeder, wenn er einkaufen geht, wenn der Innenrestaurant geht oder eben zum Arzt oder eine Dienstleistung einen Anspruch nimmt, dann findet immer ein Vertrauensvorschuss statt.
00:07:01: Ich gehe davon aus dass das was ich hier einkaufe keine Gefahren hat.
00:07:05: Ich geh zum Friseur und hoffe, dass der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin keinen Unheil anrichtet.
00:07:10: Und das ist, das verifizieren wie über den persönlichen Kontakt.
00:07:13: Dann nehmen wir jemanden angucken ganz schnell die Entscheidung.
00:07:16: Das ist evolutionär so vorgesehen, dass wir ganz schnell zwischen Freund und Feind unterscheiden können.
00:07:21: Und das ist dieser berühmte erste Eindruck!
00:07:24: Was uns wahrscheinlich abgeht?
00:07:25: Weil wir immer weniger persönlichen Kontakt
00:07:27: haben?!
00:07:27: Also das ist auf jeden Fall was in dem Zusammenhang erschwert wird.
00:07:31: denn das heißt... Unsere Psyche ist darauf ausgelegt, ich sehe jemanden und unser Kopf kann ganz schnell entscheiden geht oder geht nicht.
00:07:41: Und diese Entscheidung leben wir dann auf.
00:07:43: Wir verlassen eingeschafft, wir führen Gesprächen nicht weiter.
00:07:47: Wir fliehen vielleicht sogar weil wir Angst haben.
00:07:50: So und dieser Mechanismus der wie gesagt evolutionär so vorgesehen ist er wird ausgeschaltet durch eben digitalisierte Prozesse.
00:07:59: Das heißt, ich muss viel mehr nachdenken, vielmehr kognitiver Anstrengung unternehmen.
00:08:04: um mir zu überlegen ist das Fishing?
00:08:06: Kann nicht auf den Link klicken.
00:08:08: was weiß ich über diese Systeme?
00:08:10: bin ich in der Lage die Systeme zu bedienen?
00:08:12: Was passiert wenn das schief geht?
00:08:14: gibt es einen Käufer Schutz gibt ein Versenderschutz und was weiß Ich alles?
00:08:18: das heißt dass es Kognitive viel viel auffändiger als jemand ins Gesicht zu gucken Und für mich zu entscheiden hey dir vertraue jetzt mal eben Sonst ihr auch schief gehen kann.
00:08:27: Dieser, dieses große, viel größere Maß an kognitiver Anstrengung.
00:08:32: Das ist das was uns als Unangenehm macht.
00:08:34: Das heißt wir brauchen ja mehr emotionale Anstrego?
00:08:38: Kognitive Anstregungen!
00:08:39: Nein aber ich meine jetzt... Was ist mit der emotionalen Anstreggung?
00:08:43: Die ist natürlich auch extrem hoch weil die Intuition wird ja quasi ausgeschaltet.
00:08:50: Wie gesagt, wenn ich Menschen vor mir sehe, entscheide ich in der Regel intuitiv.
00:08:55: Vertraue ich dieser Person in dem Moment oder nicht?
00:08:58: Und diese Intuition kann ja in einem digitalisierten Prozess nur am Rande stattfinden.
00:09:04: Vielleicht nur deswegen, weil ich sage, boah mit dem Anbieter habe ich schon öfter zu tun gehabt.
00:09:07: das ging immer gut.
00:09:08: Das wäre auch ein Teil der auf die Intuition quasi einzuhalten und gibt es vielleicht neue Prozesse?
00:09:14: Ich hab' diese Woche sehr viel mit digitalisierter Behördensystemen zu tun haben Funktionierte übrigens gut.
00:09:20: im Ergebnis war aber natürlich erst mal fummelig.
00:09:22: und wo muss man den Personalausweis hinhalten?
00:09:25: Und welche Apps müssen gleichzeitig geöffnet sein wo ich dann sage, okay intuitiv würde ich diesen staatlichen System vertrauen.
00:09:33: Ich weiß aber es gibt auch falsche Links und Fishingen und ich weiß nicht was für Risiken die da in der digitalisierten Welt unterwegs sind.
00:09:41: das heißt ich muss aktiv meine Intuition zurück drängen und sage ich muss mich jetzt voll konzentrieren dass eben diese Prozesse wo's eben auch um virulente Angelegenheiten geht gut zu Ende gehen.
00:09:52: Du hast jetzt gerade den Staat angesprochen.
00:09:55: Das ist ja genau das, wo viele Menschen in Deutschland derzeit viel weniger Vertrauen zu haben.
00:10:01: Warum ist man gegenüber der Politik und dem Staat so misstrauisch?
00:10:04: Also ich vermute auch, dass das viel mit der Berichterstattung zu tun.
00:10:08: Es gibt auch einige Kommentatoren und ich halte das für sehr plausibel die sagen Das sind die wirtschaftlichen Veränderungen, die uns erwischen.
00:10:15: also wir kennen ja alle denen den Satz Die fetten Jahre sind vorbei Wir haben was in Industrienationen angeht in Bezug auf Arbeitsplatzunsicherheit Konjunktur höhere Inflation.
00:10:26: es gibt eine ganze Menge von Kennzahlen, die das Leben des einzelnen im wirtschaftlich handeln einfach schwieriger machen aus guten Gründen Angst hervorrufen.
00:10:35: Also die Arbeitsplatzunsicherheit hat in Deutschland an vielen Stellen zugenommen und oder sei es auch die Belastung der Sozialsysteme usw.
00:10:44: Und das alles führt dazu, dass generell wenig Vertrauen da ist – die werden das schon richtig machen weil die Probleme halt so immens sind, ne?
00:10:52: Weil jetzt kein Strahlemann kommt über Nacht irgendwie so ein Deus Ex Machina, das alles irgendwie löst und dann passt das alles wieder!
00:10:59: In Demokratie noch das weitere Problem Ich nenn's mal Problem, das Problem der Partizipation.
00:11:05: Also in anderen Systemen kann man sagen, das machen wir jetzt einfach mal so und dann haben wir eine große Unfreiheit und keine Partizhipation.
00:11:12: aber wir haben Lösungen die... in der Regel falsch, aber die Leute leben dann irgendwie damit.
00:11:17: Für einig ist es dann gut und ich glaube das ein großes Problem der Demokratie in Industrienationen aktuell ist dass eben das was man eigentlich in der Tiefe des Herzes möchte da möge einer kommen und das alles wieder richtig und gut machen aus strukturellen Gründen einfach weil demokratische Systeme es nicht stattfinden kann und da die meisten Menschen sich jetzt ja auch nicht mit den Tiefen des Sozialsystems und der Versicherung der Finanzierung der zukünftigen Haushaltslagen irgendwie beschäftigen, dass da so eine zu große Distanz da ist und diese Distanz führt nicht zu Vertrauen was eigentlich positiv wäre sondern eben zur Entfremdung.
00:11:55: So die können das ja alle nicht und damit stürzt man quasi kognitiv das Kind mit dem Bader aus?
00:12:00: Ja und da müssen wir uns gewissermaßen mal die Sonntagsfrage anschauen.
00:12:04: ich habe mal in den neunzehnundachtziger Jahren nachgeschaut.
00:12:09: Da gab es die Sonntagsfrage zwar auch, aber die gab's nicht jeden Sonntag.
00:12:12: Die gab's vielleicht einmal im Monat oder manchmal auch alle sechs Wochen und sechs Wochen vor den Wahlen gab sowieso keine Umfragen mehr, die veröffentlicht wurden weil man die Wahlen nicht mehr beeinflussen wollte.
00:12:22: also das klingt jetzt so ein bisschen wie Opa erzählt von früher, aber es waren tatsächlich mal so und ich hatte das Gefühl da ist etwas mehr Entspannung in der Bevölkerung, weil jetzt haben wir ja am Endeffekt dadurch dass jede Woche in verschiedenen Medien verschiedene Umfragen die sich alle irgendwie ähneln veröffentlicht werden.
00:12:38: Dass wir gewissermaßen schon eine wöchentliche Volksabstimmung über die Bundesregierung
00:12:42: haben Ja und dann auch mit den entsprechenden Auswirkungen, wenn man die Zahlen einfach zu Kenntnissen nehmen würde wie sie sind.
00:12:47: Nämlich mit den großen Ungenauigkeiten.
00:12:50: Jede Woche eine Partei ist über knapp vor der anderen, das ist ja... Und dann tauschen immer die Plätze oder unter dem Kleineren gibt es einen, der ein bisschen weiter vorne ist.
00:13:00: als Statistikerin würde ich sagen ist total egal.
00:13:02: Also einmal...
00:13:03: Es sind drei Prozent Risiko drin also drei Prozent Variable aber die Medien berichten darüber, wenn ne Partei ein Prozent wieder nach oben oder nach unten gegangen ist?
00:13:11: Das Stattteste ist tatsächlich unlauter.
00:13:16: In der Seminararbeit von einem Studenten würde das bei mir nicht über den Tisch gehen, das hilft aber nichts – es ist jetzt meine Privatmeinung!
00:13:23: Aber wenn ich nicht mit der Gelassenheit daran gehe und dass quasi jede Woche wie du gesagt hast zu einer Volksabstimmung mache über die Stimmung in Deutschland dann ist das ja so eine selbst erfüllende Prophezeiung.
00:13:34: oder wenn tausend Leute befragt und dann kommt da irgendwas raus minus drei Prozent, da kann ich zumindest wenn es eng ist, die Dinge auch würfeln.
00:13:45: Da können ja auch Streichhörzer ziehen wer gerade vorne
00:13:47: ist.".
00:13:47: Das ist genau der Punkt wo ich mir dann sage früher hat man halt gewählt und vier Jahre später wurde noch mal gewählt.
00:13:53: Und dazwischen hatte man vielleicht einmal im Monat oder alle sechs Wochen eine kurze Umfrage über die Wut anberichtet und dann war's aber auch gut.
00:14:00: jetzt hat man den Eindruck dass wenn beispielsweise die Regierungskoalition ein paar Prozentpunkte verliert, dann weiß man am Endeffekt Politik ist ja auch so was wie eine Aktie.
00:14:11: Manchmal muss man halt auch ein paar unangenehme Meldungen nach außen bringen und dann sinkt die Aktie halt, dann hat man irgendwann eine Bodenbildung und wenn es mit der Aktie einigermaßen wieder vernünftig läuft geht sie natürlich auf Wiederrichtung Norden.
00:14:23: das können wir in der Politik gar nicht mehr abwarten weil wir sozusagen in Echtzeit Regierung kündigt etwas an ist noch gar nicht umgesetzt aber es gibt schon sozusagen Volksabstimmung darüber in der nächsten Sonntagsfrage.
00:14:37: Nachricht wieder korrigiert, also wir haben es jetzt gesehen mit tausend Euro steuerfreie Prämie.
00:14:44: An sich immer eine schöne Idee, wenn Menschen tausend Euro steuerfrei bekommen können.
00:14:48: Die Frage ist halt nur wer bezahlt?
00:14:50: Das Ding war offenbar nicht zu Ende gedacht.
00:14:52: der Bundesrat hat es wieder kassiert.
00:14:54: einige haben mental schon damit gerechnet mit diesen Tausend euro.
00:14:58: andere Unternehmen haben schon angekündigt dass sie die zahlen werden.
00:15:01: viele anderen gesagt Sie werden sie nicht zahlen.
00:15:03: so wer hat denn da jetzt wo wie welches Vertrauen verspielt?
00:15:06: und am ende lebt man nun noch in einer in einer Gesellschaft wo man das Gefühl hat überall bricht das vertrauen weg du kannst dich auf nichts mehr verlassen.
00:15:14: Also wir brauchen an der Stelle...
00:15:16: Für die
00:15:17: politischen Prozesse Neugierde und Gelassenheit.
00:15:20: Neugiere dahingehend aufmerksam zuhören, denn in der Politik hat ja natürlich keiner gesagt das Geld ist am ersten November XXV aus dem Konto sondern der Politiker haben alle gesagt wir wollen das!
00:15:32: Wir haben das beschlossen.
00:15:34: So neugierdet sage ich im Bezug auf politische Prozese davon dass ein Zustimmungsgesetz den Bundestag passiert.
00:15:40: Passiert erst mal noch gar nix.
00:15:41: da hängt noch der Bundesrat dahinter.
00:15:42: also da brauchen wir Neugierte auf nahe.
00:15:44: wie funktioniert der Kram tatsächlich.
00:15:46: Und wir brauchen dann auch die Gelassenheit zu sagen, na ja, dann gucken wir mal was da...was damit noch passiert?
00:15:51: Natürlich bei dieser Tausend Euro-Sache waren viele auch überrascht weil eigentlich hätte man erwartet dass sie Kolleginnen und Kollegen aus dem Bundesrat vielleicht mal Bescheid sagen und sagen zu Leute ich weiß gar nicht ob das bei uns so gut geht, schaltet einen Gang zurück.
00:16:07: Die sind ja alle Parteifreunde.
00:16:10: Aber mit diese Ankündigung kommst du wieder heil über die nächste Sonntagsfrage rüber!
00:16:14: Ja, genau.
00:16:15: und da ist jetzt der falsche Mechanismus.
00:16:16: Also entweder... Das ist auch inkonsequent!
00:16:20: Entweder mache ich als Regierung und sage, ich mache Regierungshandel nach Umfragen.
00:16:26: Es gibt ja auch... Merkel ist das lange Zeit auch nachgesagt worden in einigen Sachen.
00:16:32: In einigen wiederum nicht.
00:16:32: Und sofern ist das auch nicht konsistent?
00:16:34: Dann kann ich sagen okay, ich lasse die Vorschläge, die ich habe irgendwie durch Umfragen laufen und entscheide mich danach.
00:16:40: Halt jetzt für nicht.
00:16:41: eine wahnsinnig gute Lösung kann man aber machen.
00:16:44: Im Moment... Funktioniert ja weder das eine noch das andere.
00:16:48: Also insofern entweder muss Regierungshandeln davon wieder unabhängig werden, ich glaube Walter Schell hat es gesagt, es geht nicht darum politische Themen populär zu lösen sondern es geht da darum politisches Handeln populärt zu machen.
00:17:00: Das ist jetzt sinngemäß, kein Original-Zitat aber so in diese Richtung ging das.
00:17:06: Das halte ich für sehr plausibel und deswegen brauchen wir die beiden Komponenten Neugierde und Gelassenheit.
00:17:10: Neugierte in Bezug auf politische Fragen und Prozesse und sich auch mal die Mühe machen Wie sieht es denn jetzt tatsächlich dahinter aus?
00:17:18: Und wenn ich mich mit jemandem der Einzwanzig ist über Rente unterhalte, dann muss ich mich schon warm anziehen.
00:17:23: Dann muss ich ein bisschen mehr von der Sache verstehen als nur ja sieht nicht gut aus.
00:17:27: Das ist ein bisschen zu kurz und ich brauche auf der anderen Seite auch die Gelassenheit zu sagen okay so lange das nicht vom Bundespräsidenten unterschrieben ist, ist das Gesetz noch nicht da.
00:17:36: Ja aber dann ist natürlich die Frage wie sehr beschäftigen sich die Menschen mit den Regularien des Staates?
00:17:42: Und die schauen auf den Bundeskanzler, sie schauen auf die Bundesregierung und sagen wenn die sagt das und das wird gemacht dann wird das schon so kommen.
00:17:48: Da sagt doch keiner, nee ich warte erst mal ab ob der Bundespräsident das vielleicht auch unterschreibt.
00:17:54: Das könnte
00:17:55: nur Juristen.
00:17:56: Nein nicht klar.
00:17:57: also ich hätte da... Auch Erwartungen an Bürgerinnen und Bürger.
00:18:03: Die wissen auch, dass wenn sie jemanden wählen der ein politisches Programm hat wird das nicht nächste Woche umgesetzt.
00:18:08: Interessanterweise scheinen ja besonders FDP- und Grünenwähler das immer zu glauben.
00:18:12: man wählt eine Partei oder am nächsten Tag wird es umgesetzt.
00:18:17: So viel von der Demokratie sollte man dann schon verstehen, dass man sagt okay das ist ein Prozess.
00:18:21: Das ist ein Aushandlungsprozess da kommt vielleicht was oder es kommt nicht.
00:18:24: insofern das meinte ich mit Neugierde und Gelassenheit.
00:18:28: ansonsten kann man sich eben zu bestimmten Sachen auch nicht äußern.
00:18:31: also Merz hat ja auch immer mal wieder durchblicken lassen, dass er auch Defizite in einer eigenen Kommunikation sieht und ich würde sagen wir müssen alle mal bisschen nachlegen.
00:18:39: also Bürgerinnen und Bürger mit neugierden und mal ein bisschen tiefer einsteigen und Politikerinnen und Politikern aber mit etwas besseren Äußerungen, das ist ja teilweise auch verheerend.
00:18:48: Ja aber was du gerade ansprichst, das hört man ja vor allen Dingen immer gerne so um acht zu nur eins wenn die ersten Hochrechnung bzw.
00:18:54: Ersten Prognosen kommen dass viele Politikerinnen und Politiker dann sagen ja es ist uns nicht gelungen unsere Ziele richtig zu kommunizieren Das ist für mich immer so eine Nebelkerze weil wenn ich letztlich fünf Prozent, zehn Prozent weniger Marktanteil habe als Partei.
00:19:10: Dann kann es vielleicht auch am Produkt liegen und nicht immer nur an dem Marketing bzw der Kommunikation
00:19:15: dazu.".
00:19:17: Da machen sich glaube ich viele in schlanken Fuß, dass sie immer sagen ja es ist das Lack an unserer Kommunikation.
00:19:22: Es liegt gar nicht an uns, es liegt gar nichts an unseren politischen Ideen.
00:19:25: Das liegt an der Kommunikion weil es nicht geschafft haben den Wählerinnen und den Wählern das entsprechend gut zu vermitteln.
00:19:31: und ich denke das trägt auch mit so einem großen Vertrauensverlust in die Politik bei, weil da sich niemand mehr hinstellt und sagt ja stimmt irgendwie hatten wir wohl ein paar falsche Ideen.
00:19:41: Also wir haben das interessante Phänomen in Bezug auf Vertrauensverlust, dass die Wahlbeteiligung nicht mehr sinkt.
00:19:46: Wir hatten Zeiten in Deutschland wo Wahlbedeiligungen wirklich kontinuierlich gesunken sind.
00:19:51: Das war eine neunzehntachtiger Jahr und da gab es noch den Begriff Politikverdrossenheit.
00:19:55: Und kennt, glaub ich heute keiner mehr.
00:19:57: Also ist jetzt nicht so als wäre das alles völlig neu.
00:20:00: Das heißt wir haben keine sinkende Wahlbeteiligung aber insgesamt einen großen Vertrauensverlust und zwar durch die Bank.
00:20:06: also genauso wie du das beschreibst wann Politiker Image weiterhin in freiem Fall unten generelles Misstrauen ins staatliches handeln ja in Polizei in Rettungsdienste in kommunales Handeln Politiker sowieso gleich dreimal.
00:20:23: Das ist ja auch das, weswegen wir jetzt hier zusammen sitzen.
00:20:26: Wo kommt's hin und wie kommen wir aus der Nummer wieder raus?
00:20:28: Und ich halte Vertrauensverlust in einen liberalen Rechtsstaat für gefährlich.
00:20:34: Also ich halste es wirklich für ein riesiges Problem.
00:20:38: Und sehe natürlich da Hohl- und Bringschuld.
00:20:41: also mit einer Ursache haben wir schon drüber gesprochen.
00:20:43: aber wie kommen sie aus der Nummer wieder raus.
00:20:45: Das ist für mich ein ganz wichtiges Problem.
00:20:47: Es hat natürlich viel damit zu tun wie über Politik gesprochen wird.
00:20:51: deswegen sage ich Neugierde und gelassen sich auch mal wieder vernünftig zuzuhören, sich auch einmal mit politischen Fragen etwas tiefer zu beschäftigen.
00:20:59: Weil die ja gar nicht so uninteressant sind!
00:21:01: Also wenn ich jetzt schon aus dem Politik nehme viele Leute machen gerne Urlaub in Dubai.
00:21:06: das ist im Moment eine... nah am Kriegregion, warum interessiere ich mich nicht mal für deren politisches System oder wie die in der OPEC zusammenarbeiten?
00:21:17: Das ist für einige viel weniger relevant als irgendwie die neuesten Pauschalangebote da in die Region.
00:21:25: Das finde ich persönlich sehr schade.
00:21:27: Ja aber das ist dann halt auch der Punkt wenn Menschen dort Urlaub machen.
00:21:31: wollen sie sich denn wirklich mit der Opec beschäftigen?
00:21:35: Abendliche Drink an der Hotelbar, das Entscheidende womit man sich da beschäftigt.
00:21:39: Ich
00:21:39: bin dein großer Fan von abendlichen Drinks an Hotelbar.
00:21:42: Sache war ganz offen ich bin kein Fan in der Urlaubsring.
00:21:44: Und du bei?
00:21:45: Da zieht es mich nicht hin.
00:21:46: aber jeder ist frei da schöne Dinge zu tun.
00:21:51: Das muss ja jetzt nicht unter beim romantischen Abend sein oder beim Familienabend essen, aber dass man sich mal für ein bisschen mehr interessiert als nur dieses was nützt es mir.
00:22:02: Was bedeutet das für mein Konto?
00:22:03: Also der Kopf auf dem Halt ist nicht nur dazu da damit's nicht rein regnet also...
00:22:09: Ja das mag ja ein guter Ansatz sein.
00:22:11: die Frage ist aber letztlich beim Vertrauensverlust.
00:22:15: wir haben das Bedürfnis nach einfachen Antworten auf komplexe Themen Und wenn es die nicht gibt oder, wenn wir meinen sie hätten Sie und Sie sind dann hinterher doch nicht eingetreten.
00:22:26: Oder haben sich als Unwahl entpuppt.
00:22:28: das nagt doch dann viel stärker an uns als dass es jemals Vertrauen wieder aufbauen kann.
00:22:32: Also da bin ich auch A. ganz deiner Ansicht und B., da sehe ich die Verantwortung hundertpro bei politisch Handelnden.
00:22:40: Bei manchen Statements, so wie ich höre wirklich sehr aufmerksam zu denke mir das hätte sie jetzt auch nicht sagen können.
00:22:44: also das wäre völlig über gewesen also völlig überladen total abstrakt.
00:22:49: es geht nicht um Menschen sondern was sich nicht um Fürsorgeempfänger oder Steuerzahler.
00:22:53: hey sorry das sind Menschen dahinter.
00:22:55: also ist jetzt mal ein banales Beispiel.
00:22:57: ich gehe regelmäßig die Wende hoch wenn ich so politische Statements höre für eine der Landtagswahlen im Herbst zwei Wahlprogramme komplett gelesen.
00:23:08: Immer das tut sich ja so schon keiner an, die unterscheiden sich auch sehr stark.
00:23:12: dass eine war wie üblich sehr unverständlich, wo man sagt okay mit politischem Hintergrundwissen kriegt man die politischen Botschaften auch raus.
00:23:21: Das andere war etwas platter dafür was fachlicht dann noch mal deutlich schlechter.
00:23:26: Da muss in der Kommunikation unglaublich viel passieren.
00:23:28: ich greife da den Bierdeckel von März auf und die Steuererklärung und sage auch ein Wahlprogramm muss auf dem Bierdecke passen.
00:23:35: Aber
00:23:35: der Bierdeckeln mit der Steuererklärung ist er nie gekommen?
00:23:38: Er hat es höchstens nach Bonn geschafft ins Haus der Geschichte.
00:23:41: dort ist er dann gemeinsam mit dem Spickzettel von Manuel Neuer irgendwo aufgetaucht oder nicht?
00:23:47: von Jens Lehmann, Entschuldigung.
00:23:53: Also die Politiker liefern an der Stelle nicht und zwar auf allen Ebenen nicht.
00:23:56: Ich sage mal ein Beispiel aus der Kommunalpolitik, da saß ich mal mit dem Kommunalpolitiker zusammen.
00:24:01: Rhetorisch war er jetzt nicht so wahnsinnig begnadet aber unglaublich fleißig, unglaublich engagiert und hatte wirklich gute Themen.
00:24:10: Und er sagte dann Mensch wir haben riesige Probleme bei uns in der Kommune oder eine Kleinstadt.
00:24:14: Da ging es um die Finanzierung des Schulmittagessens.
00:24:17: Er erklärte mir dann was mit Trägern und Zuschüssen.
00:24:19: Das ist ein hochkomplexes System, da macht er sich da echt einen Kopf drum weil das für die Städte und Gemeinden wirklich viel Kohle ist.
00:24:27: Da macht man sicher keine Gedanken zu.
00:24:29: Und dann denke ich mir okay dass wir mit den Trägerstrukturen und Zuschüssen das müssen wir anders machen?
00:24:34: Ich habe ihm gesagt reden sie doch einfach über Mittagessen.
00:24:38: Mittagessen für Kinder ist ein Top-Thema, Kinder interessieren sich dafür.
00:24:41: Also alle die zur Schule gehen und irgendwie mit Leuten die zur Schule gehen zu tun haben interessiert sich für Mittag Essen und jeder versteht was von Mittag essen.
00:24:47: ja also jeder hat schon mal Kantine, Bundeswehr ...
00:24:51: Ich denke die meisten Menschen haben es schonmal mittags gegessen.
00:24:53: So das heißt ich habe ein absolutes knaller Thema.
00:24:56: Nur so wie der das erklärt hat, schläft er da sofort nach den ersten Zeilen ein.
00:25:01: Und dann... Das ist eine Aufgabe von Politikern.
00:25:03: zu sagen So Leute es geht hier um das Mittagessen für Schülerinnen und Schüler und da haben wir folgende Ideen und da müssen wir Folgendes machen.
00:25:09: Und das ist gerade in vielen Ebenen der Politik gehen diese Feinheiten die große Auswirkungen haben.
00:25:15: Gehen total verloren weil Politiker nicht in der Lage sind, das fünfte auf die Straße zu bringen.
00:25:21: Und dass verhungert dann zwischen sozialen Trägern und Zuschößern, obwohl es echt um Mittagessen geht?
00:25:26: Das Mittag-Essen-Verhunger thematisch.
00:25:29: Ein
00:25:29: schönes Bonbon!
00:25:31: Schauen wir auf den Populismus.
00:25:32: Der Populismus erweckt ja sozusagen relativ schnell Vertrauen zumindest bei denen, die dafür empfänglich sind indem er vorgaukelt Wir haben hier einfache Lösungen für komplexe Probleme.
00:25:43: Irgendwann stellt man fest auch Wenn der Populismus da mal Farbe bekennen muss, so einfach geht's dann doch nicht.
00:25:50: Ist es dann noch schlimmer als vorher?
00:25:52: Weil er erst Vertrauen aufbaut und das dann auch wieder zerstört...
00:25:57: Das kommt immer drauf an.
00:25:57: Es kommt zum Beispiel darauf an, wie die Rezipienten, wie man so schön sagt, darauf reagieren.
00:26:03: Es gibt ja zwei Möglichkeiten entweder Entscheidungen und Ankündigungen liegen soweit auseinander dass das schon wieder durch andere Themen überlagert wird.
00:26:11: wir erleben auch, dass alleine die Themenhäufung extrem schnell ist.
00:26:15: Da geht es noch um Sport, um Wale, nochmal um Sport und dann irgendwelche Politiker, die komische Dinge tun und da dreht sich alles von vorne.
00:26:23: Wir haben eine extrem hohe Schlagzahl in den Nachrichten.
00:26:26: Das heißt, bis ich mich dann erinnere dass mir mal einer etwas versprochen hat was dann doch nicht gekommen ist wo vielleicht auch die Wirkung nicht auf den Punkt genau so feststellbar ist kann es sein das man schon wieder in anderer Kommunikation und Themen völlig verschwimmt.
00:26:42: oder eben ich stelle fest hey ich wollte das als Wähler oder Wählerin wollte ich anders haben und dann muss ich halt nachher abstrafen und wieder eine andere Partei wählen
00:26:53: Oder bei der nächsten Sonntagsfrage einfach sagen, dass man sie an das wählen würde.
00:26:57: Aber letztlich kann man ja dann eh wieder erst in ein paar Jahren zur Wahl gehen.
00:27:03: Wären wir das jetzt immer häufiger erleben?
00:27:05: Ich meine, wir haben damals schon bei der sogenannten Ampelregion unter Olaf Scholz hat man ja schon das Gefühl gehabt drei Jahre sind eine kurze Zeit für eine Regierung und jetzt bei Friedrich Merz und Lars Klingbeil hat man das Gefühl die schaffen noch nicht mal diese drei Jahre.
00:27:20: Das ist aber jetzt wirklich auch handwerkliche Fehler aus der Regierung.
00:27:23: Also da würde ich jetzt tatsächlich das den Politiker und Politikern ankreiden, die wussten in was für einer schwierigen Situation konjunkturell schwierig sie die Regierung übernehmen und ich persönlich als politisch denkender Mensch und ja auch wirklich mal guckt wie einzelne Sachen funktionieren.
00:27:41: Ich bin erschüttert sowohl über Tempo also auch über Entscheidungsqualität.
00:27:45: Da ist mein Mitleid nicht mehr so richtig groß.
00:27:48: Jetzt könnte man sagen Nun aus der Opposition heraus hat Friedrich Merz natürlich eine Menge Sachen gefordert.
00:27:54: Jetzt in der Regierung stellt er fest, oh ist ja gar nicht so machbar schon gar nicht mit dem Koalitionspartner und Ruder hat entsprechend zurück.
00:28:01: kann man sagen, er hatte Vertrauen gebrochen.
00:28:03: oder ist das eher etwas wo du sagst da hat die Realität ihn eingeholt?
00:28:08: Wahrscheinlich eine Mischung aus beiden aber es wird im Vertrauen ein ganz wichtiger Punkt würde Politikerinnen und Politikern auch raten, genau darauf Wert zu legen.
00:28:17: Das ist ja von Populisten angesprochen.
00:28:19: Die haben natürlich zumindest in Deutschland oft die glückliche Situation, dass sie noch nie regiert haben oder lange nicht mehr regiert habe oder fällt auch in einigen Parlamenten gar nicht sind.
00:28:28: Das heißt, die können auftrumpfen.
00:28:30: Ja?
00:28:30: Die können also sagen hier ich bin der Neue oder wir sind die neue Bewegung, die jetzt das alles anders macht und anders vor hat.
00:28:37: Und dieses dieser Vertrauensaufbau wird von Politikerinnen und Politikern, die schon näher an der Regierung sind oder waren nicht berücksichtigt.
00:28:48: Die erzählen dann was über Inhalte oder hauen mal eine etwas knallige Forderung raus und denken damit läuft das dann schon.
00:28:54: weil aber dass es unten drunter fehlt.
00:28:56: also Es wird ja bei der FDP, die aus dem Bundestag geflogen ist.
00:28:59: denen wird hier auch zurecht vorgeworfen Das Vertrauen in ihr in ihre Regierungs handeln oder in ihre politische Kraft völlig verspielt zu haben.
00:29:08: Und da würde ich auch sagen naja da muss auch jetzt mal genau daran gearbeitet werden, weil einfach nur immer über Vertrauensverlust zu sprechen.
00:29:15: Aber aktiv nicht zu tun und das ist echte Arbeit.
00:29:18: jeder kennt es aus dem privaten wenn einmal ein Loyalitätsloyalitätsbruch stattgefunden hat.
00:29:24: Hat es im Privaten jemand sehr schwer wiederzu beweisen?
00:29:28: Hallo lass uns wieder zusammenkommen.
00:29:29: wir waren noch mal befreundet Wir wollen wieder was zusammen machen.
00:29:33: Jeder weiß dass Schmerz lang anhalten.
00:29:36: Das passiert in politischen genauso und das heißt das was ich dann im privaten tue nämlich den Vertrauensaufbau, den müssen Politikerinnen und Politiker auch leisten.
00:29:45: Das ist Herkules Aufgabe zusätzlich zu den ganzen inhaltlichen Sachen aber es wird zu wenig Wert darauf gelegt.
00:29:52: also ich kann nicht immer nur coole Fancy Konzepte haben und dem Nachbarn auf die Nase hauen.
00:29:56: das reicht nicht als Politik.
00:29:58: Dann ist halt die Frage inwiefern diese Herkulus-Aufgabe nach Nazisyphos Technik erfolgen muss in der Umsetzung weil ich habe nicht den Anruck dass es da wirklich vorangeht.
00:30:07: oder sind wir Bürgerinnen und Bürger da nicht eher in der Pflicht?
00:30:10: Mal wieder einen Vertrauensvorschuss zu verteilen, damit überhaupt jemand die Möglichkeit hat vertrauen aufzubauen.
00:30:16: Weil... wenn ich kein Vertrauen mehr habe oder keinen Grundvertrauen mehr haben, dann achte ich ja auch viel eher auf die Fehler, die da entsprechend passieren und nicht mehr auf das wo vielleicht jemand doch etwas anschiebt was letztlich sich zum Guten wenden könnte.
00:30:30: Dass ich sage okay, ich warte jetzt erstmal diese Maßnahme ab wie sich das in ein zwei Jahren entsprechend darlegt beispielsweise mit der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, mit der Inflation, mit dem persönlichen Gehalt, mit den persönlichen Wohlgefühl und treffe dann eine entsprechende Entscheidung Wenn das nächste Meinungsforschungsinstitut anruft und sagt, wen würden Sie denn am nächsten Wochenende wählen?
00:30:52: Also Politik ist ja praktisch ein mehr aushalbvollen Wassergläsern.
00:30:57: Also unglaublich komplexes System und ich kann mir von diesen halb vollen und halb leeren, der Spruch von dem halbleeren und halbt vollen Glas können wir auch schon rückwärts.
00:31:06: Und man muss sich das so vorstellen als hätte ich quasi eine Turnhalle von von halbvollen und Halbleeren Wassergläser und könnte auf jedes Glas zeigen und damit belege ich meine Position also Ohne Probleme, zähnen Fakten und Zahlen finden die mir belegen dass es mit Deutschland vorangeht.
00:31:23: Ich meine wir sind achtzig Millionen Leute und sind noch nach den top fünf der größten Volkswirtschaften in der Welt.
00:31:27: da muss erst mal einer gegen anstecken mit den paar Leuten.
00:31:30: Ja.
00:31:30: dann ist die Frage wie inwiefern hat man das Vertrauen dass es so bleiben wird?
00:31:33: Genau!
00:31:34: Das ist natürlich auch eine Aufgabe die ich selber als Vertrauen in dieses System habe.
00:31:39: Ich nehme mal mein Beispiel von dieser Woche wo ich mich mit digitalem Behördendienstleistungen rumschlagen musste getan, weil ich dachte Mensch hingehen und Briefe schreiben ist viel viel aufwendiger.
00:31:50: Ich bin eigentlich froh darum.
00:31:51: Das heißt, ich bin mit einem Vertrauensvorschuss in diesem Prozess gestartet und dann ich oh Gott es kompliziert wie der lange dauert das denn?
00:31:58: geht das nicht einfacher?
00:31:59: Und muss das die siebzehn Faktor-Ordentifizierung sein?
00:32:02: sondern ist auch meine Haltung zu sagen hey!
00:32:05: Ich finde es gut dass das jetzt in dem Start geht.
00:32:08: Ich beklage jetzt nicht die sieben anderen Dienstleistungen die ich noch nicht digital machen kann sondern ich nehme jetzt die Zeit und den Kaffee und setz mich da auch mal hin.
00:32:16: Und da würde ich dir auch zustimmen und sagen, ich muss morgens aufstehen.
00:32:20: Ich lebe mit einer bewusster Entscheidung in diesem Staat nicht weil ich nie auswärtern kann oder weil woanders keiner Psychologen braucht sondern ich muss mich an der Stelle auch bekennen.
00:32:32: Das ist der individuelle Vertrauensaufbau, den ich leisten muss.
00:32:35: Den leiste ich im privaten ja auch.
00:32:37: Ich stehe ja auf und sage, ich habe mich bewusst für diesen Arbeitgeber entschieden.
00:32:40: Ist nicht jeder Tag schön?
00:32:41: Aber irgendwo hab' ich eine Entscheidung getroffen!
00:32:43: Ich hab' eine Entscheidung, eine Familie zu gründen oder in einer Partnerschaft zu
00:32:46: leben.".
00:32:47: Also das was wir mit dem Staat versuchen, ist das, was wir im Privat nämlich gerade nicht machen.
00:32:52: Wir ändern ja nicht jeden Tag langfristige Entscheidungen.
00:32:54: Er will kaufen jeden Tag ein neues Auto und sagt okay, das haben wir gekauft, das wär ganz gut.
00:32:59: Da bleib' ich jetzt erstmal dabei her Und diese positive Haltung zu dem persönlichen Umfeld, die wir im privaten und den beruflichen in der Regel haben, müssen wir jetzt noch mal eine Ebene größer ziehen.
00:33:15: Wohne hier, ja.
00:33:16: Wetter ist oft schlecht aber insgesamt ist das schon ein Staat in dem ich das gerne möchte weil dieses ständig wiederholendes Misstrauen führt eben genauso wie du sagst zu dem self-fulfilling Prophecy.
00:33:26: und das größte Problem ist... Ich kann ja alles belegen!
00:33:29: Ich kann morgens aufstehen und sagen der Staat ist nicht in Ordnung und mir fallen tausend Sachen ein.
00:33:33: Ich kann morgen aufsteh'n und sage ich lebe gerne in diesem Staat da fallen mir auch tausende Sachen ein.
00:33:37: Das ist wirklich eine Haltungs- und Wertungsfrage Weil ich kann kein objektives Urteil darüber treffen ob dieser Staat funktioniert.
00:33:45: Also
00:33:45: mehr Austausche über die Bubbles hinweg.
00:33:47: Ich vermute mal, dass du als Diplompsychologin gewisse selbst heilende Mechanismen hast mit denen du sozusagen wieder vertrauen was vielleicht bei dir erschüttert war gegenüber anderen Menschen oder Institutionen wieder aufbauen kannst.
00:34:01: Hast Du dann ein Tipp für uns wo man sagen kann pass auf wenn du jeden Morgen die und die Übung machst dann bist du stärker in Sachen Vertrauen unterwegs?
00:34:09: stärken, stärken schwächen Schwächen.
00:34:11: Altherpsychologenspruch die wichtig ist wirklich sich selber klar zu machen.
00:34:16: warum mache ich das?
00:34:16: Ich frage das auch in der Beratung sehr gerne.
00:34:18: was motiviert sie hierzu arbeiten.
00:34:20: also ich sehe ja in der Regel im in der beratung sicher nur Teams die nicht funktionieren bis Teil meines Berufs und dann frage ich was motivierts ihr zu arbeiten?
00:34:29: und dann gibt es was so dass die Kollegen oder die Tätigkeit oder was auch immer Das muss ich auch regelmäßig hervorholen.
00:34:38: Also es hilft, sich regelmäßig klarzumachen, warum man das macht und warum man genau das macht?
00:34:45: Warum man im privaten Sachen macht, im beruflichen Sachen mal... Und es wird in der Regel einen positiven Grund geben weil wir in Deutschland selten per körperlicher Gewalt zu irgendetwas gezwungen werden.
00:34:56: Und dass man sich selber klarzummachen aber vielleicht auch mal auszusprechen ist eine wichtige Übung.
00:35:02: MC war schonmal im Kanzleramt.
00:35:06: Da ist natürlich, wenn man im Kanzleramt ist wahrscheinlich die Sicht auf Deutschland eine etwas andere als die, die man vielleicht als Kommunalpolitikern und Kommunalpolitiker hat.
00:35:17: Sind die da oben?
00:35:18: Ich sage das bewusst so weit vom Volk weg inzwischen gerückt dass man nur noch Zahlen-Datenfakten umfragen braucht um zu spüren hat das Volk noch Vertrauen zu mir oder auch nicht?
00:35:31: Also meine Kontakte in die aktuelle Bundesregierung sind nicht so stabil, euch hier will die Frage trotzdem beantworten.
00:35:38: Ja zu oft und es gibt eine psychologische Erklärung auch dafür.
00:35:43: Psychologisch hat die stärkste Wirkung auf uns wenn einer vor uns steht und uns was erklärt was sagt nett und freundlich zu uns ist oder eben das auch gerade ich.
00:35:52: diese Wirkung ist durch keine Zahlen Datenfakten Powerpoint Insa Umfrage etc.
00:35:57: irgendwie zu toppen.
00:35:59: Das heißt, die berühmte Blase Berlin besteht in der Regel daraus dass der menschliche Kontakt nur noch auf eine kleinere Anzahl von Leuten begrenzt ist.
00:36:08: das ist das man sagt da.
00:36:09: die kriegen ja vom normalen Leben nichts mehr mit.
00:36:11: Das hatten wir es mit der Terminschlagzeit zu tun mit der Umgebung mit der Entscheidung mit der Häufigkeit mit der zu treffen ist etc.. Das heißt sie sind dadurch dass sie räumlich abgekoppelt sind als Berlin auch ganz anders als Bonn.
00:36:25: früher das habe ich auch erlebt sind sie wirklich entrückt, weil eben der direkte Kontakt und damit die direkte Einflussnahme gar nicht mehr groß genug ist.
00:36:35: Und das kann nicht getoppt werden durch Zahlen, Datenfakten und noch ein Verbandsvertreter betet aktuelle Entwicklungen runter.
00:36:44: Also das ist die lange Antwort und die kurze Antwort ist ja
00:36:49: okay!
00:36:50: Da bin ich ja froh, dass wir mit der langen Antwort noch etwas gehaltvollere Informationen bekommen haben als einfach nur Ja.
00:36:56: Aber was machen wir jetzt mit dem Vertrauensverlust?
00:37:00: Wie gehen wir damit um?
00:37:01: Also soll ich meinen Wert den ich eingangs zu dieser Folge genannt habe?
00:37:06: Soll ich den Offensive-Wert drücken?
00:37:08: muss sich da irgendwie darauf hinarbeiten.
00:37:10: oder kann man sagen wir lassen es mal laufen stellen aber verschärft unter Beobachtung.
00:37:15: Wir sind in der Diagnose und nicht in der Therapie.
00:37:19: Der Misstrauenswert von Anfang ist eher Persönlichkeits-Stabil.
00:37:22: Wir haben ja alle ähnliche Umgebungen und dann gibt es natürlich Leute, die berufsbedingend im Misstrausstand sind, immer Polizisten fragt, der hat einen anderen Misstrautswert im Beruf als Leute in anderen Berufsfeldern.
00:37:34: Insofern da eine quasi geteilte Antwort das eine ist wir müssen Lernen erstmal uns selber zu vertrauen, unsere eigenen Fähigkeiten.
00:37:45: Wenn ich sage, wie bei meinem Beispiel des digitalisierten Behördenprozesses, Ich kann das bewältigen und nicht verzweifeln nach dem ersten Klick und wenn der Handyscannen mit dem Personal das weiß nicht vernünftig funktioniert Das ist etwas von sich starten mit dem Bewusstsein Das kann dann immer noch schief gehen.
00:38:03: Damit fängt die ganze Geschichte an, das Vertrauen in staatliche Institutionen muss auch wiederhergestellt werden und das bedeutet dass es eine Aufgabe für jeden von uns zu sagen okay was ist denn positiv in diesen Kontakten?
00:38:16: Was ist denn positiv an der Schule meiner Kinder?
00:38:18: Was is den positiv an meine Arbeitsstelle am Verhalten der Organisation?
00:38:23: Was kann ich denn da mitnehmen?
00:38:24: also wir neigen immer sehr stark dazu uns auf Negativ-undverluste zu konzentrieren.
00:38:30: simpler psychologischer Effekt.
00:38:32: Nur das führt natürlich dazu, dass durch Berichterstattung Medien man in so ein Abwärtsstudel Gerät und sagt, okay ich wird ja gar nichts mehr richtig gut.
00:38:40: Und wichtig ist für mich wir können die Lage nicht insgesamt einschätzen.
00:38:45: Also um keinen Bürgerkrieg vor der Haustür man sagt es ist jetzt wirklich gefährlich über die Straße zu gehen sondern alles aller Entscheidungen und Wertungen die wir treffen sind eine individuelle Abwägung.
00:38:55: Die kommt nicht von außen.
00:38:56: Wir schieben gerne die Verantwortung weg.
00:38:57: Ja das steht doch da dass alles schlimmer wird.
00:39:00: Ich muss sowas auf deinen Kontostand gucken Auf weil sie in den Schulabschlüsse deiner Kinder auf die materielle Situation Und dann können wir gucken, wie wir damit umgehen.
00:39:10: Also der psychologische Trick ist an der Stelle erstmal auf die eigenen Fähigkeiten und Einflussmöglichkeiten zurückzugehen – das kann aber auch sein!
00:39:20: Darüber würde ich mich tatsächlich mehr freuen.
00:39:22: Mehr Interesse an kommunalen Entscheidungen?
00:39:24: Wo geht die Straße lang?
00:39:25: Welche Schule wird ausgebaut?
00:39:27: Wo gibt es einen neuen Sportplatz?
00:39:29: Das sind Sachen wo ich auch individuell ... mitentscheiden kann.
00:39:32: Dann kann ich hingehen und sage, dass für eine schwachsinnste Idee... ...könne wir nicht den Sportplatz auf die andere Seite
00:39:36: machen.".
00:39:36: Und das stärkt natürlich dann auch wiederum das Vertrauen.
00:39:39: Das ist übrigens vertrauen Sie der Nahbetrachtung, vertrauen sie Ihrem Abonnement der Nah Betrachtungen, vertrauen Sie dem Like der Nah-Betrachting... ...und vertrauen sich auch der E-Mailadresse podcastatnahbetrachten.de Dass diese Nachricht, die Sie dort hinschriegen an podcastatnahbetrachtet.de sowohl bei MC als auch bei mir Ankommen wird.
00:40:01: Vertrauen ist gut, haben wir gelernt.
00:40:03: Kontrolle ist manchmal besser.
00:40:04: mit solchen Plattitüden kommen wir aber nicht weiter.
00:40:07: Vertrauen fängt immer auch beim Selbstvertrauen an
00:40:10: und die Auswirkungen von gesundem Selbstvertauen sind größer als wir denken.
00:40:14: also unterschätzen sie nicht ihre eigenen mentalen Fähigkeiten.
00:40:17: Da denken Sie an die Turnhalle mit den halb vollen oder halb leeren Gläsern.
00:40:22: es liegt wirklich an uns
00:40:24: zu viel Vorsicht um Misstrauen ist genauso ungesund
00:40:27: wie auch
00:40:28: Zu wenig.
00:40:28: Das war unsere vertrauensvolle Folge zum Thema Vertrauen.
00:40:33: Witzigerweise kurz vor dieser Aufzeichnung habe ich selber nochmal an einer Umfrage teilnehmen können zur Sonntagsfrage und Sie können mir vertrauen, ich habe stabil das angekreuzt was ich auch beim letzten Mal angekreuzt habe.
00:40:46: aber somit bin ich natürlich nicht nur beklagetes System sondern auch Teil des Systems!
00:40:52: Das wars mit Diplompsychologin Maria Christina Nimmerfroh
00:40:56: und Medien- und Kommunikationstrainer Tom Buschardt.