Nahbetrachtung

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00:00:02: Heute zu Gast in der Nahbetrachtung ist Volker Thom, Chefredakteur des Branchenfachmagazins.

00:00:06: Kommen dem führenden Magazin für strategische Kommunikation im deutschsprachigen Raum.

00:00:11: Er beobachtet seit Jahren wie sich PR, interne Kommunikations- und politischen Kommunikionen verändern Und was das für Pressesprecher, Kommunikionschefs und Agenturen konkret bedeutet.

00:00:21: Mit ihm nahe betrachten wir welche Trends die Branche beherrschen und wie gute Kommunikion aussehen muss.

00:00:27: Ihre Gastgeber sind, wie immer in der Nahbetrachtung, der Medien- und Kommunikationstrainer Tom Buschand.

00:00:32: Und

00:00:32: natürlich die Plumppsychologin Maria Castina, nehm' ma froh!

00:00:45: Ja Vokatums, herzlich willkommen bei uns.

00:00:48: Wenn wir jetzt den Chefredakteur des Branche Magazins KOM da haben – und wir haben die Fragestellungen wird Kommunikationsüberschätzt?

00:00:55: Da kannst du wahrscheinlich schlecht sagen ja oder?

00:00:58: Guten Morgen, das kann ich hier so nicht sagen aber... Ich bin ja auch nicht hier, um die Platten Antworten zu geben sondern um differenzierte Antworten.

00:01:08: Deswegen mit Blick auf Politik was ich jetzt nicht glaube ist dass man mit Kommunikation schlechte Arbeit, schlechte Politik und auch ehrlicherweise schlechte wirtschaftliche Leistung und Produkte mehr oder weniger besser machen kann.

00:01:25: also man kann jetzt nicht um den alten PR-Spruch zu verwenden scheiße zu Gold machen.

00:01:30: Nein,

00:01:31: Münze aus Mist.

00:01:36: Deswegen ist es eine beliebte Phrase von der Politik momentan und wir müssen besser kommunizieren unsere Inhalte besser erklären unser Erfolge klar machen.

00:01:46: ich glaube wenn wenig erfolge da sind können noch keine Erfolgen kommuniziert

00:01:50: Definitiv, aber dennoch sagen die Politikerinnen und Politiker ja immer es ist uns nicht gelungen unsere Politik vernünftig zu kommunizieren.

00:01:57: Ich habe da so die These wenn man dann bei vier Prozent landet hat vielleicht auch das Produkt nur einen Marktanteil von vier Prozent und muss jetzt nicht unbedingt durch Kommunikation hochgejetzt werden auf thirty oder forty

00:02:08: Prozent.

00:02:08: Ja aber auf der anderen Seite hat man natürlich auch ein bisschen den Eindruck von Teen Eltern die schlecht in der Schule sind die dann immer sagen so Jetzt streng ich mich aber wirklich an.

00:02:16: ja also ganz sicher Und ich glaube dass es eine sehr billige Entschuldigung zu sagen Wir haben es nicht an die Leute gebracht, wir konnten die Erfolge nicht kommunizieren.

00:02:23: Das ist einmal eine Entschuldigung dafür.

00:02:25: Wir haben vorher nicht genug nachgedacht und eine etwas billige Erklärung dafür.

00:02:28: Na ja, wir können eigentlich was dafür aber wir ändern doch nichts.

00:02:32: und deswegen erzählen wir weiter Plattitüden von fehlender Kommunikation oder ungewöhnlicher Wählerstruktur oder konjunkturellen Einschlüsse?

00:02:42: Man muss natürlich seinen Handwerk beherrschen.

00:02:44: Tom, du bist Medientrainer!

00:02:46: Das ist sicherlich eine Qualifikation, die man hat in den Trainings.

00:02:50: Es ist sicher gut zu argumentieren und gute Reden zu halten aber es ist eben auch nicht alles.

00:02:56: Also wie gesagt Substanz kann man damit nicht wegwischen!

00:02:59: Ja, ich glaube das worauf ich auch hinauswahl.

00:03:01: Ich muss vorher ein gutes Produkt genannt oder eine gute Initiative haben oder gut platzierte Forderungen.

00:03:06: und dann kommen noch zwei Sachen in der politischen Kommunikation dazu zu sagen, ich habe eine gute Idee, eine gute Forderung, ein konsistentes gesetzgeberisches Produkt oder politisches Handeln.

00:03:17: Dann brauche ich immer noch zwei Fragen dazu.

00:03:19: Ich brauch einen Zeitplan, der zur politischen Gesamtlage passt, der zu den regulatorischen Anforderungen passt, Und das Dritte ist, ich muss es auch anständig erklären können.

00:03:32: Was ich nicht glaube, dass in der Politik irgendwie so ein Spindoktor agiert, egal bei welcher Partei oder Ministerium beim Bundeskanzler, der die Kommunikation von der entsprechenden Person so maßgeblich bestimmt, dass das überlappt was die Partei zum Beispiel hat.

00:03:49: Weil die Politiker haben bestimmte Rituale und Abläufe Und da kann auch der beste und mächtigste Kommunikator meiner Meinung nach nicht beeinflussen, zumindest nicht entscheidend verändern was in der Politik gemacht wird.

00:04:02: Da kommt noch ein anderer Aspekt hinzu das Politikerinnen und Politiker natürlich von ihrer eigenen Leistung überzeugt sind.

00:04:07: also es gehört schon eine Spur große Selbstüberzeugungen dazu da in der ersten Reihe dabei zu sein und dass überlagert natürlich auch manchmal die Beratungsbereitschaft.

00:04:18: ich glaube da geht auch noch was.

00:04:20: Ja, ich sage meinen Politikerinnen und Politikern immer zum Start eines Coachings zwischen ihnen und einem Waschmittel gibt es keinen Unterschied.

00:04:27: Da gucken die erstmal ein bisschen bedröppelt dann sag' ich okay sie haben Produkte Eigenschaften also was weiß ich links konservativ liberal sozial wie auch immer.

00:04:35: Dann haben Sie Stammkunden Sie haben Laufkundschaft Und Sie haben einen Marktanteil den Sie halten und entsprechend ausbauen wollen.

00:04:42: und wenn Sie sich jetzt vorstellen Sie sind ein Produkt und stehen in dem Regal Wie attraktiv muss das sein damit ich es rausnehme und entsprechend dann auch konsumieren möchte.

00:04:51: Und da hab ich so das Gefühl, bei einigen macht's dann so Klick und dann fangen die tatsächlich an sich selber als ein Brand zu verstehen weil es jetzt nicht heißt dass eine blinde Vermarktungsstrategie losgeht wo man dann wirklich das Gefühl hat man ist auf dem Hamburger Fischmarkt und das noch und das alles sind die Tüte für zwanzig Euro aber dass man natürlich schon mehr darüber kommt.

00:05:13: diese Beobachtung macht MC ja in Coachings mit Politikern dass man nicht nur sagt, was will ich jetzt gerne für mich kommunizieren.

00:05:22: Was ist für uns entsprechend wichtig?

00:05:23: Sondern das mal gucken muss, was es eigentlich für die Menschen da draußen wichtig.

00:05:26: und wenn ich dann gerne über eine Umgehungsstraße kommuniziere möchte und die interessieren sich lieber für Kitaplätze, dann muss ich halt meinen Story über Kitaplötze erzählen.

00:05:35: Ich glaube, umgekehrt ist es greifbarer.

00:05:40: Das Problem ist ja nicht das die Themen falsch gesetzt sind.

00:05:42: Es sind politische Themen, die viele Leute interessieren und die auch da einen Widerhall gebrauchen.

00:05:48: nur die Details oder die Prioritäten, die in den Themen nach vorne gestellt werden entsprechend nicht dem was die Leute haben wollen.

00:05:55: Also ich habe mal ein Beispiel aus dem Kommunalpolitischen wo es eine sehr komplexe Situation mit Trägern Finanzierung und Schulessen ging.

00:06:06: Letzten Endes Eltern und Schülerinnen und Schülern interessieren sich nicht so brennt dafür, wie die Finanzströme im Hintergrund sind.

00:06:13: Interessieren sich aber gibt es jeden Tag Essen?

00:06:15: Gibt's vernünftiges Essen?

00:06:17: Wie wird das mit den Kindern zusammen ausgesucht?

00:06:18: Und ich glaube dass da manchmal auf politischer Sicht nicht daran gedacht wird was denn tatsächlich die Leute draußen interessiert.

00:06:25: und dann passieren eben auch solche Sachen wie Halsungsgesetz oder die Kommunikationsprobleme in Bezug auf Rentenversicherungssysteme.

00:06:33: Da konzentriert sich das Interesse sehr stark auf Renteneintrittsalte, auf Rentenniveau und hinten dran gibt es Politikerinnen und Politiker die sehr verantwortungsbewusst bis ins Kleinste durch exizieren können was das Volkswirtschaftlich in den nächsten vierzig Jahre bedeutet.

00:06:48: Das erreicht aber die Menschen nicht.

00:06:51: Volker hat ja eben das Medientraining angesprochen.

00:06:53: jetzt gibt's Solche und solche.

00:06:56: Und das Ergebnis ist dann halt manchmal so, dass man bei Gesprächspartnern sehr wohl merkt jetzt kommen die Plattitüden, die reingekoached wurden oder die jemand vielleicht auch auswendig gelernt hat um sie aufzusagen?

00:07:06: Wie machst du das im journalistischen Alltag wenn du merkst, dass jetzt jemand sozusagen auf die Plattform kommt wo er seinen Zeugs loswirft oder abwirft was man ihm aufgetragen

00:07:17: hat?

00:07:18: Die harte Realität in meinem beruflichen Umfeld ist, ich bin sehr viel mit Botschaften konfrontiert.

00:07:23: Ich rede mit Kommunikationschefinnen und Kommunikationchefs, sprich die haben sich vorher überlegt was sie sagen.

00:07:30: Sie haben teilweise die Botschaft für das Unternehmen geschrieben und die haben die natürlich drauf.

00:07:36: also mein Ziel ist tatsächlich schon bei der Auswahl von Interviewpartnern und von ja ich mache mal etwas für eine Kommunikrationskonkurrenz, dass ich eben Referenten vorschlage Schroomed zu überlegen, wer ist bereit aus diesem Corporate-Spreche auszubrechen?

00:07:50: Wer ist bereit auch mal Klartext zu reden.

00:07:52: Und ja, wer weiß dass er eben auch ein bisschen was preisgeben muss, ja auch mal eben etwas edgiemäßiges sagen muss.

00:08:02: also ich denke halt schon im Vorfeld... Wer kommt dafür in Frage?

00:08:05: Ich habe hier auch einen Podcast wie ihr vielleicht wisst wo auch das Ziel ist hat Leute erstmal zu finden die halt wirklich bereit sind nochmal was zu sagen.

00:08:15: Also meine These, die hier bei einer Raumstelle ist Kommunikation ist dann bedeutsam wenn sie zwei wichtige Erfolgsfaktoren hat.

00:08:23: Authentizität des Sprechenden und Überraschungseffekte.

00:08:26: Definitiv.

00:08:27: aber das was Volker gerade angesprochen hat sind ja auch Sachen die wir im Kommunikations- und Medientraining durchaus so machen dass wir genau sagen welche Ecken und Kanten können wir rausschleifen?

00:08:37: Was können wir sozusagen loslassen, um genau diesen Eindruck zu erwecken, dass Volker das möglichst attraktiv findet.

00:08:45: Bist du da jetzt etwas desillusioniert?

00:08:48: Nie gar nicht!

00:08:49: Aber ich meine es ist ja auch nicht anders als ich's wahrnehme von in der Politik und in der Wirtschaft.

00:08:55: Und ja, einiges sind halt besser, einige sind schlechter.

00:08:57: Das ist halt ein Qualitätsmerkmal wenn man eben so'n bisschen ausbrechen kann und eben auch Klartext reden kann.

00:09:02: Ja also...

00:09:03: Ist einfach

00:09:03: ne Stärke.

00:09:04: Klar, mit Journalistinnen und Journalisten zu sprechen ist natürlich immer ein öffentlicher Auftritt auf den man sich entsprechend vorbereiten sollte.

00:09:09: Das kann man mit wenig Aufwand machen das kann man natürlich auch je nachdem wie komplex die Kommunikationslage ist es natürlich dann noch etwas aufwendiger.

00:09:18: Beobachtest du da einen signifikanten Unterschied zwischen Kontakten ins politische oder in die Wirtschaft?

00:09:24: Dass er anders gearbeitet wird aus deiner Sicht?

00:09:27: Also ich mache ja mehr Wirtschaft also deutlich mehr Wirtschaft als Politik.

00:09:33: Ja, der Politik bin ich eher beobachter würde ich mal sagen.

00:09:36: Wirtschaft kann ich es genauer sagen.

00:09:38: Das sind auch so Phasen manchmal.

00:09:40: unternehmen haben halt Phasend da sind die eben offener, da sind sie bereit eher was zu sagen.

00:09:44: Da haben Sie als Phase wo sie Krisen haben dann sagen sie nichts und in der Praxis ist.

00:09:48: das hat auch nicht anders.

00:09:49: also die Leute stehen unter Druck immer läuft es gut und dann entsprechend ändert sich auch dass das Selbstverständnis und das sagen wir mal auch das selbst Vertrauen.

00:09:57: Also wie man jetzt mal jemand wie Robert Habeck Der hat sicherlich auch in seiner Hochphase, so ein bisschen einen Fliegen gekommen ist mit seiner Kommunikation.

00:10:06: Wie mehr Selbstvertrauen gehabt als nachher in seinem Wahlkampf ... Was war das jetzt?

00:10:11: Zweisundfünfzwanzig?

00:10:14: Ja.

00:10:15: Da wirkte man schon okay, es sind eine Riesigation und kam nicht mehr in diese Rolle die er vorgabt hat rein.

00:10:21: Das ist dann eben schon eine Frage der Phasen.

00:10:24: Ich frage mich ob gerade Verantwortungsträger in der Wirtschaft angesprochen.

00:10:31: Muss man sich heute zu politischen Fragen als wirtschaftsverantwortlicher äußern, um in die Publikumsmedien zu kommen?

00:10:39: Also ein Erfolgsrezept aktuell scheint mir zu sein.

00:10:41: ich sage was zum Thema Spitzensteuersatz und dann habe ich ja schon Platz in der Bild oder wo auch immer sicher.

00:10:48: Ja aber so Ticken ja Kommunikationschefin und Chefs nicht.

00:10:51: also das ist einfach nicht hier mit ihr die Coaches und auch nicht ihre CEO's in die Richtung, dass sie das machen sollen.

00:10:57: Das wird manchmal gemacht von Leuten jetzt.

00:10:59: gestern war ja auch wieder... Wir sprechen da hier im Jetzt-und-Hier.

00:11:03: um einfach mal zu sagen es gab jetzt einen großen Artikel in der Bildstattung wo es auch wieder um die Wirtschaft ging.

00:11:08: und dann haben wir natürlich jemanden gefunden, der bereit für eine provokante These rauszuhauen, wo es eine private Verbindung gehabt zu einer Bild- ehemaligen Mitarbeiterin.

00:11:18: Und das ist dann halt einfach mal.

00:11:20: viele wollen einfach auch nicht so politisch sich äußern.

00:11:22: immer wenn Sie es gemacht haben Es gab eine Zweite, wo es den negativ ausgelegte Mal wurde das extrem positiv gesehen.

00:11:29: Ich habe das Gefühl jetzt das Ganze ein bisschen normalisiert.

00:11:31: also ich muss ehrlich sagen dass sich nicht verstehe warum CEO's und Unternehmen sich nicht politisch äußern sollen weil sie machen Sie ganze Zeit tatsächlich und die weiß auch diese AfD Frage.

00:11:41: Das ist ja immer dann der Kern von Äußern wir uns zur FD Sagen wir sie ist nicht gut sie hat Nachteile für unseren Standort Für unser Land erwähnt man die AfD mit dem Namen.

00:11:56: Und da sind ja viele Unternehmen immer sehr zirkelig gewesen.

00:11:59: Andererseits haben natürlich Unternehmen überhaupt gar kein Problem damit, die Grünen für ihre Umwelt- und Klimapolitik zu geisteln.

00:12:07: Und über die Regulierung, die wir in Europa und Deutschland haben, kommt hier auch irgendwo her.

00:12:13: Spricht der Unternehmen äußern sich ständig politisch?

00:12:17: Nur bei dieser AfD-Frage ist dann immer so ein großes, okay das dürfen wir auf jeden Fall nicht anfassen müssen politische neutral sein.

00:12:22: Ja auf der anderen Seite sagt mir aber auch einen Unternehmer wenn er sich über AfD entsprechend negativ äußert.

00:12:31: Bei einem Landesprognose von über vierzig Prozent sagt er es sich natürlich auch das betrifft an dem Zweifelsfall vierzig prozent meiner Kunden und da lässt er dann lieber thematisch die Finger davon.

00:12:42: Also ich kann das unter monetären Gesichtspunkten durchaus nachvollziehen, als politisch denkender Mensch natürlich eher nicht.

00:12:49: Es ist sicherlich immer ein Verbandspiel und die Frage ist natürlich auch, wenn wir vorhin über Authentizität gesprochen.

00:12:55: Wenn Unternehmer Persönlichkeit, die sich ja oft häufig heute als Persönlichkeiten verstehen, wofür ich eine sehr große Sympathie habe?

00:13:03: Weil es sind Verantwortungsträger, das sind Menschen, die unternehmerisch sehr weitreichende Entscheidungen treffen, die auch für einen Unternehmertum stehen, was Deutschland auch gerne ein besseres Image haben darf – das meine private Meinung -, dass diese Personen sich dann mit ihrer persönlichen Haltung darstellen so dass ich als Konsument oder als Vertragspartner, oder als Mitarbeiterin, die ja auch ein Stück weit... Anhaltung sich auch orientieren wollen, zu sagen ja ich will genau das oder nicht.

00:13:30: Genau das will ich nicht und deswegen arbeite ich woanders oder ich mache das anders.

00:13:33: Ich glaube dass es da schon Bedarf dafür gibt wenn wir auf der einen Seite über vorsichtig sind Und sagen hier allen wohl und keinen wehe wer weiß Wo mir das vielleicht mal vorgehalten wird?

00:13:43: Auch gerade in Zeiten der Lebenslang und über den Tod hinausgehende Archivierung von Inhalten und Zitaten und Auf der anderen Seite aber zu sagen Wir wollen Leute was haben wir vorhin gesagt die Klartext reden.

00:13:53: also Das passt nichts zusammen und mehr Authentizität, vielleicht auch Reibung oder Haltung von Menschen im öffentlichen Leben würde diese Art der Unternehmenskommunikation wieder aufwerden.

00:14:07: Also ich erwarte vom CEO eine gewisse Flughöhe und auch eine gewissen intellektuelle Herangehensweise.

00:14:13: Sprich ein CEO muss in einer Lage sein, differenziert zu antworten wie es im Idealfall einen Chefreaktor auch sollte.

00:14:23: Deswegen sollte es zumindest nicht sein, dass ein CEO jetzt sagt, ich finde die und die Partei gut.

00:14:28: Und die und sie finde ich schlecht.

00:14:30: Da muss schon mehr kommen natürliche.

00:14:32: Was bedeutet das für unsere Branche?

00:14:33: Was bedeutet Das für Europa?

00:14:34: Was ist das für Freihandel?

00:14:36: Diese ganzen Punkte wurden relativ oft schon aufgelistet auch von CEOs in Interviews.

00:14:42: Wenn man danach gefragt wird hat diese völlig normal, dass man das CEO da legen kann warum man eine Partei Gut- und Schlechtfind.

00:14:48: Man muss sich damit beschäftigen.

00:14:50: Die haben Kontakte in die Politik hinein reden die ganze Zeit über politische Themen und über Standortfaktoren, USA, China usw.

00:14:57: Und deswegen wären sie auch eine Meinung haben zur Wirtschaftspolitik im Zwölftfall einer Partei.

00:15:02: Aber deshalb haben wir ja schon auf Verbände, auf Verbandsebene gesehen das wenn jemand sagt Wir reden mit diesen Abgeordneten weil Sie natürlich für uns auch eine entsprechende gesetzgeberische Relevanz haben dass man dafür dann wiederum in der Branche gedisst wird

00:15:17: Da glaube ich, dass gerade was Vorker sagt.

00:15:19: Dass sich dann eine differenzierte Haltung brauche oder sich sage wo soll für mich die Reise hingehen?

00:15:23: Das Problem von der entsprechenden Person, die das ja gemacht hat ist sie ist eben nicht für differenzierter Behaltung bekannt.

00:15:28: Sie sitzt schon seit fünfzehn Jahren im Talkschuss und er ist eher der Typ Ich pollte einmal los.

00:15:33: Und das ist genau das Gegenteil von dem was ich von einem CEO von einem DAX-Konzern erwarte.

00:15:39: Und ich glaube, dass da auch die... Ich kann natürlich nur eine differenzierte Haltung und eine pointierte und auch inhaltlich begründete Vorstellung äußern.

00:15:49: Wenn ich sie vorher habe, ich glaube dazu gehört auch ne ganze Menge nämlich nicht nur ab und zu mal ein bisschen den Politikteil durchlesen und sagen ja, finde ich mal ganz spannend sondern zu sagen, ich muss auch ne eigene Haltung, ich muß ne eigenes Wertekonzert entwickeln und auch sprechfähig dazusein.

00:16:03: Also das jeder irgendwie sagt okay, ich hab ne Vorstellung von meinen Werten und von dem was mir wichtig ist unternehmerischen Handeln oder in dieser Gesellschaft.

00:16:10: Aber das muss dann auch aussprechen können, also ich erlebe da sehr oft dass es Leuten, dass es vielleicht drin ist.

00:16:15: aber ich musste das auch in Worte fassen und ich kann auch nur aus psychologischer Sicht wissen wir dieses, das Aussprechen von Werten und das gemeinsame Vergewisse.

00:16:25: Man denkt ja, gut, wir unterhalten jetzt hier über Menschenrecht oder bürgerliche Grundrechte, da sind wir uns ja alles irgendwie einig.

00:16:31: Das reicht aber alleine nicht aus um das auch tatsächlich zu leben.

00:16:34: also in allen Kontexten unter anderem Unternehmer- und Unternehmenorschenkontext ist es auch wichtig, dass auch mal wieder auszusprechen und nicht nur Visionen und Unternehmensleitbild irgendwo auf der Webseite links zu haben.

00:16:44: Das ist auch so.

00:16:45: der Punkt wenn man beispielsweise dann hört sind wir noch in der Lage Anders denken eines anderen zu akzeptieren oder sind wir nur noch unterwegs?

00:16:55: in der richtung war unwahr schwarz-weiß gut böse oben unten ist das etwas.

00:17:01: folger wo du eine beobachtung machst gerade auch in der wirtschaftskommunikation dass da mehr druck auf die kommunikation kommt

00:17:10: kann ich jetzt nicht genau nicht genau sagen.

00:17:13: ehrlicherweise also jetzt die Unternehmen denken auch in schwarz weiß tatsächlich so das muss man davon nicht vergessen.

00:17:18: also die haben auch leute oder auch bestimmte Haltung in der Politik, die mit denen die Schwierigkeiten haben.

00:17:24: Und auch da ist die Gesprächsbereitschaft nicht immer riesig.

00:17:28: Nur ja das muss man einfach also aus meiner Sicht ab einem gewissen Level in einer Professorialität, muss man sich damit in die Rolle von jemand anderem reinversetzen können und dass es natürlich in der Politik entscheidet.

00:17:41: Das ist auch ein Unternehmen entscheidend.

00:17:43: Man muss sich hier auch ins Zielgruppen hinein versetzen.

00:17:45: wie ticken die?

00:17:45: Und warum machen sie das?

00:17:46: Wer kauft das und was sind meine Vorteile?

00:17:48: Was haben die davon?

00:17:49: Deswegen ist das hineinversetzt in jemand anderes, eigentlich auch für Unternehmen natürlich ja absolute Basisarbeit.

00:17:54: Jetzt läuft bei dir wahrscheinlich auch viel Kommunikation schriftlich ab.

00:17:57: Also nicht nur im Eins zu Eins und im Gespräch, jetzt lassen sich inhaltliche Papiere natürlich wunderbar auch über eine KI entsprechend schnell und komfortabel zusammenstellen.

00:18:08: wenn es dann sozusagen ins persönliche Gespräch kommt gibt's dann glaube ich eher so ein Abfall sozusagen vom inhaltlichen Intellekt weil dann offenbar jemand seine eigenen Papieren nicht richtig kennt oder sie nicht wirklich selber geschrieben hat.

00:18:22: Du meinst jetzt in der Politik oder einer Wirtschaft?

00:18:23: Auch wir können da ruhig beide nehmen.

00:18:26: Weiß ich nicht, das ist jetzt spekulativ, ob die ihre Papiere... Aber was

00:18:30: ist denn dein Eindruck?

00:18:30: Da hast du einen Bauchgefühl!

00:18:31: Du musst ja jetzt keine Namen nennen.

00:18:34: Ich glaube dass Presse-Sprecher ihre Papieres schon sehr gut kennen und Kommunikationchefinnen und kommunikationschefs und CEOs kennen sie auch weil es ist jetzt auch nicht, dass die Präferenz an den CEOs auf jeder Bühne zu stehen und immer loszupoltern.

00:18:49: also wenn diese sich schon äußern in der Regel Überlegen die sich das ja gut, wann sie was machen und nicht machen.

00:18:54: Also ich gehe selten blank irgendwo hin... ...und verlassen auch nicht so gerne ihre Komfortzone.

00:19:00: Das ist ja mal dieses alte Thema mit den Talkshows, warum Sie da nicht reingegangen sind,... ...weil Sie genau das vermeiden wollten!

00:19:06: Und da wollen Sie mich der Wette geisern in den Talkformaten... ...dafür gehen Sie jetzt alle gerne in Podcasts rein abgesehen was hierher ist.

00:19:12: Aber die haben eben auch ein Staff und entsprechend eine Vorbereitung... Deswegen kann man damit schon relativ weit kommen.

00:19:21: Es ist halt immer dann schwieriger, wenn es die Ohne natürlich alleine ist, die Komfortzone verlässt und das sind halt in zweifelswalter TV-Sendungen Statements direkt vor einer Kamera, irgendwie eine Art von O-Ton oder als Bühnengespräche.

00:19:33: Das war ja auch letztes bei Rheinmetall war ja so ein Fall.

00:19:37: Zwei Jahre Kommunikationsarbeit mehr noch weniger extreme positiver Aktienkurs sehr positive Wahrnehmung auch im Medien.

00:19:44: einen Zitat also das was eben auch so ein Klassiker ist.

00:19:49: Teil

00:19:49: ist ruhig mit uns.

00:19:50: Ich habe es jetzt gerade nicht im Kopf.

00:19:52: Du meinst sie die Hausfrauen?

00:19:54: Nein, genauer hat er was mit den Frauen gesagt.

00:19:57: Das von ukrainischen

00:19:58: Hausfrauen zusammenbauen können.

00:19:59: Genau das

00:20:00: ist in der Ukraine die Qualität von Drohnen nicht so hoch sei also nicht vergleichbar.

00:20:04: Oder die Qualitäten der ukrainische Hausfrau sind sehr hoch und die sind halt auch in der Lage komplexe Dinge vernünftig zusammenzubekommen.

00:20:10: Also ich finde das sehr abwertend was er da gesagt

00:20:12: hat.

00:20:12: Die Botschaft war ja dass die Drohne von rein mit einer anderen Qualität haben als in der Ukraine entscheidet jetzt ja auch auf eine gewisse Art und Weise erfolgreich eingesetzt werden.

00:20:21: Ist doch egal zumindest, da ist halt ein langer Vorlauf was Kommunikation angeht.

00:20:25: dann kommt ein Zitat und das ist halt so frei rausgehauen und dann das einzusammeln ist nicht einfach.

00:20:29: gerade wenn es einen hardcore politischer Kontext ist.

00:20:31: wie Ukrainer sind viele sehr emotionalisierte dabei.

00:20:34: aber

00:20:34: du wolltest auch Ecken und Kanten haben?

00:20:35: Da hast Du Ecken oder Kanten!

00:20:36: Das ist natürlich für Journalisten gefundenes Fressen aber für die Kommunikationsabteilung des ASA weil da werden eher ordentlich Überstunden aufgeschrieben.

00:20:43: Wo ist denn jetzt die Grenze zwischen Klartext und Provokation?

00:20:46: Das ist schon richtig, ja.

00:20:47: Aber da können wir auch auf den Bodenskanzler schauen wenn er über kleine Pashas spricht.

00:20:51: was eigentlich an Zitat so hat das zumindest hinterher erläutert aus dem Gespräch mit Grundschullehrerinnen stammt.

00:20:57: Ja natürlich kann man viel erzählen wenn der Tag lang ist und das andere war natürlich auch das Thema Stadtbild wo man sagen kann okay da regt sich wahrscheinlich siebzig Prozent in Deutschland regen sich darüber auf.

00:21:08: aber die dreißig Prozent potenziell lange Anhängerschaft die Friedrich Merz hat die freut sich darüber.

00:21:13: also er stärkt damit natürlich auch die eigenen rein.

00:21:16: Die Frage ist, worauf geht man?

00:21:18: Geht man auf die Reaktion endlich sagt es mal einer oder geht man auf das entspannende Punkt darüber nachdenken.

00:21:26: Man hat damals bei den älteren werden sich vielleicht noch erinnern an die sogenannte Schneiderpleite wo sechs Milliarden Mark bei der Deutschen Bank sozusagen sich in Luft aufgelöst haben.

00:21:36: Da hatte Hilmar Kropper, der Vorstandsprecher dieses wunderbare Zitans gebracht.

00:21:40: Das sind für uns nur Peanuts Und dafür hat er natürlich jahrelang viel Dresche bekommen.

00:21:45: Er durfte dann später mal auf einem Erdmus-Waggon, durfte er die FAZ lesen für eine Werbeaufnahme.

00:21:53: Das war es aber dann auch schon und irgendwann ist man dahinter gekommen dass bei der Deutschen Baggis tatsächlich Spitz auf Knopf stand und da hat der Vorstand halt gesagt okay dann werfe ich mich jetzt sozusagen hier ins Feuer und sage für uns sind das Norbinats.

00:22:04: und die Finanzwelt hat gesagt ah ok wenn sechs Milliarden für die Deutsche Bank Norbinat sind, dann ist ja nicht so schlimm Und dadurch ist die Bank nicht in Schieflage gekommen.

00:22:12: Also, nicht jeder Vorstand oder CEO der draußen richtig prügelbezieht in den Medien macht unbedingt einen schlechten Job.

00:22:20: Wobei das was du gerade jetzt hier von Rheinmetall angesprochen hast auch aus meiner Sicht definitiv erst mal ein schlechter Job war so ein Ding raus zu hauen.

00:22:28: Ja man muss schon antizipieren was natürlich ein Zitat sein könnte was in einem negativ ausgelegte werden könnte.

00:22:36: So als jemand der noch aus welcher klassischen Medien kommt, würde ich dann mal überlegen.

00:22:41: Okay was könnte jetzt der Bild-Zeitung jetzt Futter geben?

00:22:45: Was man dann als große Headline auf die Titelseite machen könnte.

00:22:48: und daraus kann natürlich geleben auch in einer Zeit von Klickorientierung, um nicht zu sagen clickbaiting wenn dann gesehen wird eine Story läuft

00:22:56: gut

00:22:57: dann wird er immer sofort nachgelegt.

00:22:58: Absolut!

00:22:59: Das haben wir mittlerweile alle Medien deswegen.

00:23:00: dieses eine Zitat hat also eine deutlich größere Wirkung als jetzt nur an diesem einen Tag.

00:23:06: Es zieht sich im Zweifelsfalle, wenn das gut läuft über Wochen hin, allein weil es gut klickt.

00:23:11: Also jetzt gar nicht, weil vielleicht der Fail so groß war oder der Skandal so riesig war sondern es gibt eben auch eine finanzielle Orientierung bei Medienunternehmen ein Thema lange hinzuziehen.

00:23:22: und das zweite ist eben Politik schaut immer noch sehr auf X- oder auf Twitter.

00:23:28: Und da muss man sich auch überlegen.

00:23:29: Welches Zitat, was habe ich in einer Talkshow gesagt?

00:23:33: Was könnte gegebenenfalls als Video Snippet rausgegriffen werden und könnte mir wochenlang around the world.

00:23:38: Ja

00:23:38: das ist der Dinge die wir dann beispielsweise im Medientraining vorher auch entsprechend besprechen.

00:23:42: aber schauen wir nochmal kurz auf Rheinmetall.

00:23:44: Wahrscheinlich wir drei die hier in unserem Podcast Tisch sitzen Wir bestellen wahrscheinlich selten bei Rhein-Methaldronen.

00:23:52: und wenn jetzt Pappberger sagt Das hat hier bei uns eine ganz andere Qualität als das, was ukrainische Hausfrauen da am Küchentisch zusammenschrauben.

00:24:02: Dann trifft es vielleicht auch eine sehr enge Zielgruppe von vielleicht einer handvoll potenziellen Auftraggebern die sich dadurch aber dann vielleicht eher positiv angesprochen fühlen ist.

00:24:13: Ist das eine These, die du teilen kannst oder gehst du in die Opposition?

00:24:19: Ja, Rhein-Mittele hat natürlich auch viele Aktionäre mittlerweile.

00:24:22: Viele Leute haben mit denen ganz gut Geld verdient.

00:24:24: oder vielleicht will man es auch nicht viel Geld verdienen.

00:24:27: Zumindest dieser Aktienkurs der führt dazu, dass diesem dann eben deutlich bekannter ist als noch vor drei vier Jahren.

00:24:35: Man hatte eben auch mehr Zielgruppen.

00:24:37: also jetzt muss ja auch mehr Leute ansprechen.

00:24:39: Also das ist ja nicht nur die Auftraggeber, die an meiste staatlich sind eine Rolle spielen und immer auf das ganze politische Umfeld.

00:24:45: Es ist eine Frage, die uns mit dem Ukrainekrieg sehr beschäftigt.

00:24:50: Die auch einen riesigen große Auswirkungen auf den Staatshaushalt hat und wie viele Milliarden in den nächsten Jahren ausgegeben werden.

00:24:57: Das Thema ist für jeden relevant, weil im Zerwitzfall.

00:25:00: eine Milliarde, die jetzt dafür ausgegeben wird, fehlt ja im anderen Bereich.

00:25:03: Sprich das Thema ist schon eins was deutlich mehr interessieren sollte als nur fünf staatliche Auftraggeber.

00:25:11: Also ich glaube auch, dass die Wirkung solcher Äußerungen gerade bei Unternehmensnamen, die man kennt.

00:25:18: Auch durch die Person des Vorstandsvorsitzenden der Name ist ja bekannt also nicht alle Rüstungsunternehmen in der Kampfklasse sind gleichermaßen bekannt.

00:25:27: Die sind bekannt.

00:25:28: dürften wahrscheinlich eine, weiß ich nicht, über-achtzigprozentige ungestößt zur Bekanntheit haben in Deutschland.

00:25:34: Das heißt aber natürlich auch alles was mit denen verbunden wird sind nicht einzelne Produktgruppen und technische Raffinessen weil die können tatsächlich viele nicht übersehen oder haben anderes Interessensgebiet.

00:25:44: Aber das was man sich gut merken kann ist hier nur mal mit den Hausfrauen und dass es nach eindeutig ne negative Verbindung und ich würde dringend davon abraten dann zu sagen naja aber die die entscheider nehmen das positiv war und das könnte dann irgendwie für uns noch etwas werden dass wir wissen, dass solche Verbindungen, solche Assoziationen eine extreme Langlebigkeit haben.

00:26:04: Wir haben gerade Deutsche Bank jetzt uns ja auch noch spontan eingefallen.

00:26:07: Das steht ja nicht in unseren Unterlagen sondern das sind Sachen die wir in einer spontanen Verbindung da sind.

00:26:13: Wir erinnern uns nicht an irgendwelche Investmentunternehmen, die in den letzten zwanzig Jahren von der Deutschen Bank dazugekauft worden sind Einige erfolgreich, einige nicht erfolgreich.

00:26:23: Da müssten wir aber sehr lange überlegen um da ein konsistentes Bild zu entwickeln.

00:26:27: was unser Gehirn immer sofort liefert ist Name Association und je besser das zu merken ist ob es jetzt Erdnüsse sind oder Hausfrauen desto stärker verankert sich das.

00:26:38: Jetzt mal die Frage an die Psychologin hier am Tisch Haben wir in der Rüstungsindustrie gefühlt mehr toxische Männlichkeit dass man sagt da rutscht einem so einen sexistischer Spruch schneller raus?

00:26:47: Also ich hab jetzt grad in den letzten Tagen ... Entschuldigung

00:26:50: bitte, die Rüstungsindustrie zieht wahrscheinlich nicht so die Sozialarbeiter an.

00:26:56: Andersrum in Führungssituationen, in Industrieländern sind überwiegend männlich geprägt.

00:27:03: Das hat eine lange Historie die einfach was mit Frauen Erwerbsquote und so weiter zu tun hat.

00:27:09: In Männer neigen eher dazu.

00:27:12: das heißt nicht dass Frauen das nicht können aber Männer negen eher dazu diese Art von dieser Art von Impulskontrolle in Abwertungen zunehmend.

00:27:20: es ist ja eine Abwertung die da gemacht worden ist und das kommt bei Männer häufiger vor als bei Frauen.

00:27:26: Das ist die Wahrscheinlichkeit, wenn ich eine männerdominierte Branche habe, ob es jetzt Rüstungen oder Bauindustrie haben oder irgendwas anderes.

00:27:33: Die Wahrscheinlichheit ist einfach höher und dann kommt natürlich noch ein zusätzlicher Effekt dazu der operanten Konditionierung.

00:27:40: Nämlich wird das in der Branche gutiert.

00:27:42: dieses endlich sagts mal einer oder Boah da hat sich ja mal einen rausgehauen.

00:27:47: Diese stille Zustimmung die man nicht nach außen äußert schreibt man jetzt nicht unter den Instagram-Posts.

00:27:52: Boah geiler Types!

00:27:53: sondern das denkt man sich ein Stück weit oder man merkt in der Community, dass kommt an und das befeuert natürlich solches Verhalten.

00:28:01: Wie?

00:28:02: Dass es in der Branche ankam, kann ich nicht beurteilen.

00:28:05: Was Sie jetzt als Nahbetrachtungs-Ultras nicht hören konnten war heftiges Nicken von Volker Thoms gerade, als er im Ziel gesprochen hat.

00:28:12: Volker, hau raus!

00:28:15: Ja, ich würde dem insofern zustimmen, dass es eben auch sowas wie dumm rumlabern gibt.

00:28:22: Das ist jetzt auch nicht alles immer in meiner Meinung nach toxische Männlichkeit und unbedingt mit einer bösen Intention.

00:28:28: Es gibt doch einfach... Der ist unschöne Worte.

00:28:31: Locker Room Talk, es wird einfach Blutenspiel-Arbeit.

00:28:35: Was dahinter ist ja immer die Haltung, die dabei zum Ausdruck kommt.

00:28:38: als Psychologin sage ich super laberdum rum dann kann nicht mehr rausziehen, als wenn du mir irgendwas vorbereitetes abliest.

00:28:45: und Wenn jemand in solchen Situationen zur Abwertung neigt Dann lässt er schon verdammt viel tief blicken.

00:28:50: weil ich kann auch dumm rumlabern oder albern sein Ich kann undifferenziert sein ich kann vielleicht auch mal unsachlich Seinen Oder mich selber überhöhen weil ich die coolste die toll zu bin.

00:28:59: aber Beim dumm Rumlabern, ich bleibe mal dabei.

00:29:02: Da zeigt sich welchen Geisteskind jemand ist?

00:29:07: Wenn man in so einem Set-up schon weiß, man ist irgendwie auf einer Bühne so rumlabert... Die Frage ist ja dann was passiert eigentlich wenn die einen Vorang davor ist.

00:29:15: Das ist ja ein bisschen noch etwas anderes.

00:29:17: Deswegen würde ich dir hundertprozentig zustimmen.

00:29:19: Ein anderes Beispiel war der Kandidat bei der Wahl von CDU in Branden-Württemberg Manuel Hagel Der ja auch auf so eine Art und Weise dann so einen Spruch rausgehauen hat mit der Realschule, die er da besucht hat.

00:29:32: Ja aber der war ja nun schon etwas älter und da kann man sagen vielleicht hat er ja auch ein bisschen reife dazu gewonnen im Laufe der Jahre also mit neunundzwanzig.

00:29:41: ich weiß nicht wir sind hier alle schon etwas Älter als neun und zwanzig.

00:29:44: Ich weiß nicht, ob es nicht auch bei uns die eine oder andere Aussage gibt für die man sich jetzt dreißigvierzig Jahre später vielleicht einmal schenkt.

00:29:51: Ja also ich bin ganz sicher dass ich auch in jungen Jahren viel gesagt habe und ich hab ein wirklich verdammtloses Mundwerk.

00:29:56: wo ich heute sagen würde brauche ich nicht unbedingt aber das ist das was ich gerade sagte.

00:30:00: in was für Situationen indem man in irgendeiner Form zügellos ist oder nicht so kontrolliert da habe ich großes Verständnis für.

00:30:07: Aber worauf ich hinaus möchte Da zeigt sich, ich überspitze es jetzt mal, Psychologen und Kollegen hauen mich für möglich dafür.

00:30:14: Das zeigt sich das wahre Gesicht!

00:30:16: Und mit mir kann man alles machen, egal wie betrunken und drüber und emotional angegriffen ich bin.

00:30:23: Ich würde mich nie sexualisiert über Männer äußern Egal welchen Alters, das gibt's in meiner Vorstellungswelt nicht.

00:30:31: Das heißt, ich hab auch den gleichen Anspruch an Männer über Frauen

00:30:40: wahnsinnig ungeschickte und darf auch öffentlichen Personen einfach nicht passieren.

00:30:44: Damals war noch nicht so bekannt der Hagel, wie es jetzt ist aber damals war schon eine politische Figur und das waren Medieninterview Und dann kann man das was nicht so raushauen.

00:30:57: Ja, das war ein Fehler.

00:30:58: die Frage ist nur muss man ihm diesen Fehler viele Jahre später wieder aufs Brot schmieren.

00:31:05: Also wie hoch muss man das hängen?

00:31:07: Das ist eine Sache die kann man sicherlich klar.

00:31:10: Hagel hätte dass auch kommunikativ saubere abräumen können.

00:31:13: an dieser Stelle ja wo man sagt ja das war einer der schwärzesten Momente meiner damaligen politischen Laufbahn sowas in dieser Art und dann befeuert man es nicht noch zusätzlich.

00:31:24: Und dann muss man die nächsten Male sagen, ja ich habe dazu alles gesagt, zack nächstes Thema!

00:31:28: Aber sowas hat man natürlich in seiner DNA entsprechend drin.

00:31:32: aber wir sollten auch aufhören in der Kommunikation Menschen zu verurteilen weil sie vor zehn Jahren mal über den falschen Witz gelacht haben oder eine blöde Bemerkung gemacht haben wenn Sie jetzt im aktuellen durchaus erkennen lassen dass sie das so nicht mehr machen.

00:31:45: Wir müssen doch Menschen die Möglichkeit geben auch im politischen.

00:31:50: Ich halte auch nichts davon, jedes Zitate einem ein Gegenzuschleudern und du hast genau das gesagt.

00:31:55: Das falsche Worte gesagt... Aber die Realität ist eben auch, dass sie im Medienwelt und gerade die Social Media sehr stark so funktionieren.

00:32:03: Ja das ist richtig!

00:32:04: Da kann ich auch froh sein, als ich mit neunzehn Jahren wertpflichtiger war, dass es damals noch kein Social Media gab weil da würden mir wahrscheinlich ein paar Äußerungen beim Mannschaftsabend auch irgendwo blöd aufs Brot geschmiert.

00:32:15: Wenn man professionell daran geht muss man sich darauf vorbereiten, dass die Welt zu ist und man muss vorsichtig sein.

00:32:24: bringt dann wenig, glaube ich im Nachhinein immer zu beklagen dass die Medienwelt so hart und gemein ist.

00:32:28: Ich glaube man sollte halt einfach vorher anzipieren was für potenzielle Risiken bestehen können.

00:32:32: Das ist schon richtig.

00:32:33: Man sollte sich die Art der Abwertung sehr genau überlegen.

00:32:36: Ich persönlich neige sehr stark zur intellektuelle Abwertungen und mir ist jetzt auch gerade eine Szene eingefallen habe ja auch Erfahrungen in der Politik um es mal blumisch zu beschreiben und einer meiner Kinder war mal mit und sagt guck mal ist das der von dem du zu Hause immer sagst?

00:32:54: Also ich neige eben zu... Hat

00:32:55: derjenige das gehört, wenigstens?

00:32:57: Ich fürchte ja.

00:32:58: Aber ich glaube da war die offene Feindschaft und die intellektuelle Abwertung war ihm hinlänglich bekannt.

00:33:05: also worauf ich hinaus will ist Ja wir sind keine vermutlich keiner Kann er über ein bisschen Temperament verfügt, ist davor sicher.

00:33:16: Was mir an den beiden Beispielen CDU und Rheinmetall eben nicht gefällt, ist die Abwertung von Personengruppen.

00:33:25: Also ich nehme mir die Freiheit wegen Dummheit abzuwerben.

00:33:28: Das ist auch nicht immer sehr elegant und hat mich schon in Schwierigkeiten gebracht.

00:33:31: aber ich kann für mich in Anspruch nehmen das niemals auf Gruppen zu tun.

00:33:36: Gut, dann ist das sozusagen da eine klar definierte rote Linie bei MC.

00:33:39: Ich würde gerne mal noch auf audiovisuelle Inhalte zu sprechen kommen, weil die ja auf der einen Seite sehr gehypt werden.

00:33:47: Auf der anderen Seite muss ich sagen, ich habe bei den letzten beiden Fällen in der Krisenkommunikation, wo durchaus prominente Menschen involviert waren, habe ich denen dazu geraten, auf gar keinen Fall audiovisuelle Inhalten ins Netz zu stellen damit nicht v.a.

00:34:02: gerade Social Media auch angesprochen und die Dynamik dort damit man dann nicht zum Beispiel hingehen kann und nimmt einzelne Ausschnitte aus diesem Statement, um es dann in einem Reaction Video wieder unter Umständen komplett in eine andere Richtung zu drehen oder weil es jemand in der Verkürzung natürlich auch anders interpretieren kann.

00:34:22: Das wären Dinge wo ich sage da machen wir wirklich die Büchse der Pandora auf das kriegen wir nicht mehr eingefangen.

00:34:28: Und da haben wir dann beispielsweise nur ausschließlich überschriftliche Statements, beispielsweise auf Instagram über eine Texttafel oder verschiedene Texttafeln kommuniziert.

00:34:35: Weil man immer wieder sagen konnte das ist das Original und das ist kein Wegducken eines Prominenten in der Krise sondern dass es einfach auch einen Selbstschutz den man als Berater sozusagen sicherstellen muss, dass man sagt auch wenn du mal gelernt hast das Videoinhalte sehr emotional sind und wenn du auch als Prominenter davon profitierst.

00:34:54: Wenn du positiv im Videokontent online stellts in diesem Fall gehst du auf gar keinen fall vor Mikrofon und Kamera so sehr Journalisten das auch gerne möchten oder so gern die Community das auch möchte damit halt nicht Material entsteht was als Basis genutzt werden kann um es anschließend wieder gegen dich zu verwenden.

00:35:11: heftiges nicken gerade von unserem Chefredakteur am Tisch.

00:35:15: Ja, weil die Wahrheit ist auch, nicht jede Person ist für Videos geeignet und geboren.

00:35:20: Das ist natürlich etwas... Ah das

00:35:21: krieg ich schon hin!

00:35:22: Auch nach unterrunden Medietraining habe ich das Gefühl, kommen da einige trotzdem an ihre Regrenzen.

00:35:27: Also das aktuelle Beispiel wäre sicherlich Katarina Reiche, die eine sehr merkwürdige und unfassbar steilfe und frasendhafte Rhetorik oft vom Mikro an den Tag liegen in TV-Interviews oder auch bei Reden.

00:35:43: Ich muss ehrlich sagen, dass ich das in meinem Leben eigentlich noch nie gesehen habe bei einer Britlerin.

00:35:48: Dass es so grob und wenig elegante rüberkommt was mich umso mehr verwundert weil sie ja vorher im Unternehmen gearbeitet hat, was auch eine gewisse Größe hatte wo sie auch kommunizieren musste, wo sich auch vor Leuten auftreten musste Wo sie auch interne und vermutlich gemanagt hatten dann ist das Ja, ich meine das Wort Roboter ist jetzt kein schönes im Zusammenhang mit einer Person Aber so stand es ja auch in Artikeln drin, wenn mir die Rednerin im Spiegel.

00:36:18: Und deswegen ... Das ist halt schon etwas... Also was ich das sehr ungewöhnlich finde!

00:36:23: Das

00:36:23: ist schon richtig.

00:36:24: Aber das, was man aus ihrem engeren Umfeld hört, ist natürlich auch dass sie da Schwierigkeiten hat Beratung auch entsprechend anzunehmen.

00:36:29: Das ist natürlich sozusagen die erste Stufe, die jemand machen muss.

00:36:33: Ansonsten kann man auf LinkedIn nachlesen Ich habe das auch schon vor einigen Wochen dort geprosstet.

00:36:39: kein besseres Argument derzeit in der Politik unterwegs für Medien-Trainings und Kommunikationstraining als Frau Reiche.

00:36:47: Fun fact, ich habe auch schon zwei Medien-Trainigs dadurch verkauft bekommen dass ich gesagt habe sie wollen nicht sprechen wie Frau Reichen.

00:36:55: Das hat dann sozusagen mir etwas Honore an die Kasse gespült.

00:37:00: aber Frau Reich ist tatsächlich jemand wo man sagt da muss man ran weil ich bin der festen Überzeugung das Potenzial dafür hat sie.

00:37:07: also ich kenne Sie nur aus den Medien.

00:37:09: Aber es gibt so ein paar Anzeichen, die werde ich jetzt hier nicht offenlegen.

00:37:12: Wo man durchaus erkennen kann dass Frau Reiche durchaus gut zu Coaching wäre weil sie hat eine entsprechende mediale Grundwirkung, die man durchaus als positiv bezeichnen könnte.

00:37:22: aber sie schmiert halt innerlich an der einen oder anderen Stelle ab und das ist dann vielleicht auch so ein Punkt wo Coaching und Medientraining etwas anders ansetzen muss als immer schön lächeln.

00:37:31: und achten Sie darauf, dass wir im Fernsehen keine gestreifenden Sachen tragen damit die Bluse nicht so flimmert sondern dass man da auch entsprechend inhaltlich rangeht.

00:37:39: Also ich glaube, sie hat irgendwo auf dem Weg in ihrer Professionalisierung die Authentizität verloren.

00:37:44: Das war das was ich vorhin sagte weil wir gerade Persönlichkeiten gutieren in der Öffentlichkeit, die in sich authentisch sind.

00:37:52: Die eine gewisse Temperament mitbringen, die einiges Talente mitbringen und die in einigen Bereichen auch fehlen.

00:37:58: Also Helden müssen auch fehler haben aber das muss mit einem runden Gesamtbild korrespondieren.

00:38:06: Und ich glaube dass bei ihr vielleicht im Laufe der Beratung oder der Selbstkorrektur, die sie an sich vornimmt.

00:38:12: Sie sieht sicherlich auch auf dem Fernsehen und ist sehr kritisch sicherlich gegenüber sich selbst.

00:38:17: Ich vermute, dass diese Authentizität verloren gegangen ist.

00:38:21: Die sie wahrscheinlich im Privaten noch zeigt und eigentlich müsste ein Coaching dahingehend das wieder sichtbar zu machen, damit sie eben weniger roboterhaft

00:38:29: wirkt.".

00:38:43: Phrasen auf den Roboterhaltung aus und deswegen würde ich jetzt auch sagen, dass da irgendwie eine Potenzial schlummert.

00:38:50: Und auch jetzt hat ja ein paar Kommunikationsberatungen jetzt eingegäuert.

00:38:55: Dann ein paar Gastbeiträge geschrieben oder so auf jeden Fall bei den Videos.

00:39:02: Ich der Meinung leichte Veränderung wahrgenommen zu haben.

00:39:04: Irgendwann habe meine PK.

00:39:05: Ich schaue mir sie auch mal ganz gerne an als Beispiel für Politikerinnen wie die sich vor Kameras verhalten.

00:39:10: Da wurde sich, glaub ich von Tilo Jung gefragt.

00:39:12: Und da war sie dann plötzlich auch so ein bisschen humorig was man ja gar nicht bei ihr sieht und das finde ich eben auch bei der Politikern oder bei einer Politikerin sehr ungewöhnlich dass es halt nie so hervorkommt.

00:39:22: Ja also wenn ich absolut authentisch finde weil er total unauthentische Dinge macht das ist Markus Söder und er roderte jetzt wieder etwas zurück von seinem von seinem bunten Tralala den er auf Social Media abgesondert hat.

00:39:39: Und was natürlich der absolute Knaller ist, er hat ja mal diesen Hashtag Söderist mit seinen Speise-Sachen da auf Social Media platziert und es war natürlich der absurde Brüller dass er eine Indienreise unterbrechen oder sogar auch absagen musste weil er Durchfall bekommen hat.

00:39:57: Ich will jetzt hier die ganzen Hashtags die ich da auf Twitter mit Freude gelesen habe möchte ich jetzt hier nicht wiedergeben, weil dann glaube ich auch Teile des Algorithmus unseren Podcast hier sperren.

00:40:07: Aber das sind so Dinge wo ich sage ja!

00:40:09: Das ist wirklich mal der absolute Fail und man kann es ihm aber irgendwo auch nicht übel nehmen, weil man weiß er ist halt ein Showmaker.

00:40:18: Würde ich auch so sehen.

00:40:19: nur wenn man da strategisch herangeht?

00:40:22: Die Frage... Ist das gut für ihn oder ist das schlecht für ihn?

00:40:26: Dieses Söder-Ist gibt natürlich Aufmerksamkeit, auch in Zielgruppen die auf Instagram und TikTok unterwegs sind.

00:40:31: Also junge Zielgruppe.

00:40:33: Das heißt nicht dass irgendjemand von denen ihn wählt.

00:40:36: Und wenn er eine seriose Politiker wahrgenommen werden will würde ich sagen es ist nicht so förderlich für ihn.

00:40:41: Er ist ein potenzieller Kandidat immer für eine Kanzlerkandidatur und das schwingt ja immer noch ein bisschen mit im Hintergrund dass er diese Möglichkeit hätte, wo nicht die Parteien-Landschaften diskutieren.

00:40:54: Aber rein von der Theorie ist das halt so.

00:40:57: Also strategisch würde ich ihm da auch jetzt sagen mach mal ein bisschen weniger und ich sehe auch nicht warum Bayerischer Ministerpräsident einen Podcast haben muss indem man mit Uli Hoeneß redet.

00:41:05: Also, da kann ich keine ... den Sinn nicht sehen.

00:41:08: Oli Hoeneß ist ein Promi?

00:41:10: Was soll das?

00:41:11: Abregere ich weiter!

00:41:12: Er leidet der Leute ein und das ist dann die Klammer aus Bayern, die halt irgendwie mitzug haben, dass Luther Matthäus einen Bezug zu Bayern hat.

00:41:18: Das glaubt jeder.

00:41:19: und Oli Hönes.

00:41:20: Da braucht man auch nicht lange mehr reden.

00:41:21: Und Oli Höneß zieht natürlich mega mässig.

00:41:24: Ich schaue mir jedes Gespräch in Oli Hueneß.

00:41:25: Hab.

00:41:25: ich

00:41:26: glaube Frau Prien kocht und teilt es auf Social Media.

00:41:30: Ja, fehlt mir auch die Begeisterung ... Für ehrlicherweise kann ich auch nicht.

00:41:34: Ja, man möchte ein bisschen was Menschliches preisgeben.

00:41:37: Das ist so eine Zäude-Öffentlichkeit die man dann herstellt.

00:41:41: Im Moment sagt ja, ich bin ein bisschen privat und ich bin auch normaler Mensch.

00:41:45: Aber eigentlich könnte ich darauf verzichten.

00:41:47: Die

00:41:47: Gründen tanzen?

00:41:49: Ist das etwas wo man sagen könnte okay wenn die Grünen jetzt eh schon alle gebäscht werden, dann kann man sich wegen diesen Tanz von den Grünen anschauen auf Social Media?

00:41:57: Weiß ich nicht.

00:41:58: Ich bin auch kein Freund von großen Plattitünen und von irgendwelchen Vorurteilen.

00:42:03: Da kann man auch sagen, die Grünen sitzen gerne am Lagerfeuer und spielen Gitarre.

00:42:07: Weiß ich nicht... Also das passt vielleicht zu einigen Personen gut oder was andere nicht.

00:42:11: aber wenn das hinterherstehende Thema ist jetzt mit dem Tanzen finde ich auch nicht gut.

00:42:16: Das ist eben auch dann von Beratern oft so gesagt auf den Ankturen ihr müsst auf Trends aufspringen, auf TikTok-Trends.

00:42:24: Jetzt ist das denn Trend?

00:42:26: Das liegt um eine popkulturelle Anknüpfung zu finden.

00:42:30: Und nach Regel, auch gerade beim Behörden ist das oft relativ ... Kann man wie gesagt peinlich.

00:42:35: Ja, offen-peinlich jetzt kein Differenziertes Wort ist aber es ist halt peinlig.

00:42:40: Modern hast du das Fremd Schämen!

00:42:41: Aber die... Fringe Genau, aber ich wollte auf einen Punkt eingehen.

00:42:48: Wir wissen ja nicht ob das was bringt oder unklar ist, ob das Wählerstimmen generiert?

00:42:52: Wir wissen es ja tatsächlich nicht!

00:42:53: Das ist ja nur so ein bisschen Stochan im Nebel, was da strategisch passiert.

00:42:57: denn wenn man wüsste was konkret Wählerstemmen generieren würde man es vielleicht machen.

00:43:01: Das heißt dass sehr viel rumprobieren, sehr viele Interessen geleitet oder eben das Ausspringen auf Trends.

00:43:08: Söder wäre jetzt der klassische Fall, der steht im Moment nicht besonders gut dar in in Bayern.

00:43:13: Die Kommunal war auch nicht so der Brüller vom Ergebnis her gesehen, die Frage ist hat das Kochen jetzt das ganze stabilisiert?

00:43:19: Wäre er ohne Söders Essen oder Söderist schlechter dran oder wäre er besser daran wenn er diesen Privatkram nicht gemacht hätte?

00:43:28: ich glaube es wird niemanden geben der das wirklich valide beantworten kann.

00:43:32: Ein Satz dazu.

00:43:33: Ich glaube dass es schon strategisch ist viele neben mir als Machttaktiker waren als Machtmenschen die auch relativ harte sein können.

00:43:41: und diese Komponente Auch wenn er an deinem Schwimmbad ist oder sich in der Öffentlichkeit bei irgendwelchen Spaß-Events zeigt, das gibt ihm ganz nahezu eine gewisse Weichheit.

00:43:51: Es macht ihn als Personen greifbar und lässt ihn eben sympathischer kommen.

00:43:54: Er ist eben auch ein Mensch und deswegen diese Istgeschichte.

00:43:58: Ja ich möchte gerne gegen Ende unseres Podcasts oder dieser Folge mal noch kurz Julia Klöckner ins Spiel bringen Immerhin die zweithöchste, also protokollarisch die zweithöchste Person in unserem Stad.

00:44:11: Also wir haben auf Position eins den Bundespräsidenten, auf Position zwei die Bundestagspräsidentin und auf Position drei den Bundeskanzler.

00:44:17: So das muss man sich jetzt einmal sozusagen vor das geistige Auge rufen damit man weiß was jetzt kommt weil auf dem Kanal von Frau Klöckner... Wenn

00:44:23: Sie klug scheißen wollen dann fragen sie ob am Abendessen wäre es die vier?

00:44:26: Vier ist ich glaube Bundesverfassungsgericht.

00:44:29: Oh MC nicht wunderbar!

00:44:30: Ich habe vier richtige kommen aber zu Frau Klökner.

00:44:34: mal was von über Friedrich Merz gepostet und da war die Dachzeile.

00:44:42: Die Moderatoren vom ZDF, nur weil es damals ein bisschen lebhafter in einem Interview zuging.

00:44:47: Und als ich das gelesen hatte habe ich mir gedacht okay wer gibt eigentlich den Praktikanten?

00:44:52: Das Passwort für den Social Media Account der Bundestagspräsidentin, denn ich halte es für absolut ausgeschlossen und ich hab hier zweimal nicken am Tisch.

00:45:00: die Kollegen und der Kollege Teilen hier sozusagen meine Auffassung dass das niemals im Leben, never-never von Julia Klöckner selbst so gepostet wurde.

00:45:09: Und jetzt mal hier die Frage zum einen an den Chefredakteur und dann auch an die Psychologin ist das etwas wo sich beispielsweise auf die Politik es etwas einfach macht?

00:45:19: Social Media ist ein junges Medium, ist ja was eher für junge Leute.

00:45:22: also lassen wir die jungen Leute auch die Kommunikation machen auch wenn die jungen Leute gar nicht so kapieren für wen sie da eigentlich Kommunikations machen um wie die Regeln sind.

00:45:31: Also ich hatte mal ein Gespräch mit jemandem, der sich hauptsächlich mit dem Thema Newsrooms und mit so aus und mit zu Zilo abschaffende beschäftigte.

00:45:38: Er meinte das größte Zilo – und das fand ich eigentlich relativ smart – wäre aktuell TikTok!

00:45:44: Weil TikTok ist für die meisten Leute, die jetzt nicht TikTok-native sind, schwer zu beurteilen?

00:45:49: Ich bin also auch praktisch darauf angewiesen dass mir Leute die aus dieser Generation kommen sagen wie es funktioniert Und dann bin ich als Leier natürlich auch schwer zu sagen, okay.

00:45:57: Ich weiß es besser und du redest total ein Quatsch dieser Trend bringt doch nichts

00:46:01: usw.,

00:46:02: doch das machen alle weltweit.

00:46:04: Sprich man ist da auch in so einem Beratungsdilemma.

00:46:07: Man muss sich also praktisch beraten, dass als Politiker keiner weißt, dass keiner Zeit dafür sich da genau Gedanken zu machen.

00:46:13: Deswegen finde ich eigentlich ein typisches Tiktok-Problem und das könnte auch bei dem Fall so gewesen sein ja!

00:46:18: Man muss das machen Aufmerksamkeitsdilemma, man muss irgendwie was raushauen Und das sind dann halt die geblickene Mechanismen.

00:46:24: Geht selten gut!

00:46:26: Das Problem dabei ist natürlich, dass wenn das gut läuft und dann viele Leute diskutieren.

00:46:31: Dann ist es ein Erfolg und wir können dieses Medium.

00:46:34: Ich sehe dieses Jahr – das sollen die jungen Leute machen – immer als eine sehr billige Entschuldigung vorhin nicht genug geplant und strategisch überlegt zu haben.

00:46:44: Wenn's gut läuft, dann schmücken wir uns damit und sagen, wir haben einen super Team und erreichen gemeinsam und wohnen die Sterne vom Himmel.

00:46:49: Und jetzt einmal schief geht, weil entsprechende Reaktionen kommen, Entschuldigung gesucht und das ist ja dann mehr so Entschuligungsbingo, was da gespielt wird.

00:46:59: Ich frage es halt immer, was ist gut?

00:47:01: Also du hast natürlich bei jedem Thema inzwischen auch abtägige Themen, bei denen eigentlich klar ist wenn man damit neutral objektiv darauf blickt, dass es eigentlich nicht richtig.

00:47:10: Du hast immer Leute die sagen, es ist richtig weil es ihre politische Meinung unterstützt, weil es halt ihre Logie stärkt.

00:47:16: Prominentes Beispiel ist jetzt eben auch Wirtschaftsministerium hat etwas von der INSM geteilt auf X was ziemlich viele Leute gesehen haben, was natürlich eigentlich ein Fehler ist.

00:47:28: Ja von einer Organisation teilen sie was und von anderen nicht.

00:47:32: Sie positionieren sich ganz klar.

00:47:33: es ist kein neutrale Absender weil dahinter eine Industrie-Sparte steckt.

00:47:40: Und da gibt's immer noch Leute die sagen das ist richtig!

00:47:43: Das ist dann halt immer das Kleinreden des Problems und so kommen wir elcherweise nicht weiter weil man immer in seiner Blase bleibt Ja, die Andermane komplett ausblendet.

00:47:53: Man sollte sich weniger oft erzählen wie toll man ist und wie schlecht die anderen sind.

00:47:57: Das scheint mir gern guter Ratschlag für strategische Überlegungen zu sein.

00:48:02: Und das sind auch die Dinge oder auch die Themen, die sie dann auch beispielsweise im Magazin kommen vom Volker Thoms entsprechend aufbereitet bekommen nachlesen können.

00:48:12: Das war die Nahbetrachtung zur politischen Kommunikation und der Kommunikations von Unternehmen.

00:48:16: Diesmal mit einem nahe betrachtet, nahe Betrachtungsgast.

00:48:20: hier war Volker Thoms Chef Redakteur des Branchenfachmagazins kommen.

00:48:24: Volker ich hoffe du hast dich hier wohl gefühlt.

00:48:26: vielen Dank dass du bei uns warst.

00:48:28: und jetzt geht es weiter nach Berlin glaube ich zurück in ihre Redaktion

00:48:31: genau über Metzing nach Köln und dann nach Berlin.

00:48:34: Und was ist mit Metzing auf sich hatte das?

00:48:37: lesen Sie denn eine an den nächsten Ausgaben?

00:48:39: Von KOM, das war es hier von der Nahbetrachtung natürlich auch mit Diplompsychologin Maria Cristina MC

00:48:49: Nimmerfrog.